Workshops und Seminare – 1. Jahr

  • Kommunikation

    Außenwirkung und Bühnenpräsenz - Dozentin: Prof. Kirsten Ecke

    Wie wirke ich auf der Bühne? Wie wirken wir als Orchester auf der Bühne? In diesem Workshop geht es speziell um die verschiedenen Wirkungen, die man erzielt, gewollt oder ungewollt. Hier werden auch die Wechselwirkungen in Bezug auf verschiedene Probespielsituationen beleuchtet.

     

    Diplomatisch und klar kommunizieren- Dozentin: Prof. Kirsten Ecke

    In diesem Seminar geht es darum, Grundregeln affektiver Kommunikation besser kennen zu lernen. Diese sind einfach, aber nicht leicht. Anhand kurzer Theorie-Inputs und vieler Übungen werden die Stipendiat*innen  für die vielen Ebenen und Facetten im Gespräch sensibilisiert. So können sie künftig Gespräche noch professioneller und effizienter gestalten und erzielen zufriedenstellende, tragfähige Ergebnisse bei mehr Harmonie oder zumindest Verständnis füreinander.

     

    Mimikresonanztraining - Dozentin: Mona Köppen

    Studien haben gezeigt, dass jede zweite Emotion, die ein Mensch im Gesicht zeigt, übersehen oder falsch interpretiert wird. Deswegen ist es im Miteinander eine Schlüsselfähigkeit, die Emotionen seines Gegenübers zu erkennen und wertschätzend zu steuern. Das wiederum führt zu einer harmonischen Atmosphäre, einer höheren Qualität und Effektivität. Mimikresonanztraining schult die Wahrnehmungsfähigkeit und Empathie.

  • Gesundheit

    Musikphysiologie im Probenalltag - Dozentin: Dr. Alexandra Türk-Espitalier

    Dieser Workshop vermittelt den Umgang mit den speziellen Anforderungen, die das Orchesterspiel an den Körper stellt. Neben theoretischem Wissen werden auch praktische Übungen zum Thema Sitzen und zur Instrumentenhaltung vermittelt. Weiterhin werden Tipps für den Umgang mit Stress und Anregungen für ein ressourcenorientiertes Verhalten gegeben.

     

    Performancetraining – Vom Umgang mit Stress und Angst - Dozentin: Prof. Kirsten Ecke

    Sie lernen, eine auftretende dysfunktionale Angst zu reduzieren und wir analysieren gemeinsam, auf welchem Nährboden Sie diese Angst selbst erzeugen und pflegen. Um stattdessen wieder vollen Zugriff auf all Ihre Potentiale zu haben, mit Spaß und positiver Ausrichtung im Fokus der Aufmerksamkeit stehen zu können und den Auftritt und Ihre Leistungsfähigkeit zu genießen, bietet dieses Seminar: Selbstwerttraining, persönliche Stressanalyse, Methoden zur selbstwirksamen Stressreduktion, optimierter "Fahrplan zum Auftritt", Analyse und Wandlung dysfunktionaler Kognitionen. Angereichert werden alle Aspekte mit aktuellem Know-how aus der Gehirnforschung, den Neuro-Wissenschaften und Ansätzen aus der embodimentfokussierten Psychologie.

  • Probespieltraining

    Mentales Probespieltraining - Dozentin: Mona Köppen

    Ressourcenstärkung durch spezielles imaginatives Probespieltraining, Lösung von Blockaden und negativen Gedankenmustern.

  • Musikvermittlung

    In der Seminarwoche werden im ersten Teil theoretische Grundlagen erarbeitet. Dazu gehören Methodenkenntnisse in den Bereichen Musikvermittlung und interkulturelle Projekte, Verständnis für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen und Instrumentenkunde. Im praktischen Teil der Seminarwoche erlernen die Stipendiat*innen Möglichkeiten zur Präsentation und Moderation von Instrumentenvorstellungen und führen diese in Kindergärten und Grundschulen durch.

  • Diversität

    Die Workshops zum Thema Diversitätsentwicklung befassen sich mit den Themen Theoretische Grundlagen (Konzept Diversität, Zielgruppen) und Projektarbeit (Projektentwicklung und Durchführung).

Dozent*innen

  • Prof. Kirsten Ecke

    Prof. Kirsten Ecke ist diplomierte Harfenistin und arbeitete nach ihrem Studium zunächst als festangestellte Orchestermusikerin sowie als Musiklehrerin. Zusätzlich schloss sie eine Ausbildung in Gesprächstherapie nach Carl Rogers sowie Hypnotherapie nach Milton Erickson ab und bildete sich im Auftrittscoaching (Prozess- und Embodiementfokussierte Psychologie, PEP®) nach Dr. Michael Bohne weiter. Als staatlich zugelassene Heilpraktikerin für Psychotherapie gibt sie seit 2012 Seminare, Einzelcoachings und Beratungen zum Thema Auftrittscoaching, Stresscoaching und Kommunikation, um so die Ressourcen ihrer Studenten zu wecken und sie gestärkt in die Berufswelt zu entlassen. Prof. Kirsten Ecke leitet zur Zeit die Harfenklasse der Musikhochschule Freiburg.

  • Mona Köppen

    Mona Köppen ist ursprünglich Metallblasinstrumentenmacherin und spielt neben Querflöte und Posaune auch Klavier. Als ausgebildete Heilpraktikerin für Psychotherapie hat sie sich im Gebiet der Mimikresonanz weitergebildet und bietet in ihrer „Ich bin Musik“-Akademie Fortbildungen, Workshops und Einzeltrainings im mentalen Bereich speziell für Musiklehrer*innen, Dirigent*innen und Musikstudent*innen an. Sie selbst erhielt zu ihrer Ausbildung als Heilpraktikerin Qualifikationen im Auftrittscoaching (PEP nach Dr. Bohne) sowie eine Fortbildung als Mimikresonanz-Trainerin. Seit 2010 arbeitet Mona Köppen bereits als Mentaltrainerin und erarbeitet mit Musiker*innen alles, was es für einen erfolgreichen Auftritt braucht.

  • Ralf Pegelhoff

    Ralf Pegelhoff studierte Klarinette in Köln und Hannover. Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, Mitglied des Ensemble Modern und der Jungen deutsche Philharmonie. Seit 1983 ist er Klarinettist und Bassklarinettist beim Nieders. Staatstheater in Hannover. Neben seiner Arbeit als Orchestermusiker hat sich Ralf Pegelhoff auch als Orchestervorstand und langjähriger Betriebsrat betätigt. Dies führte ihn zu einer mehrjährigen Ausbildung zum Trainer, Berater und Coach (2002 - 2007). Zusätzlich erhielt er eine Ausbildung zum Systemischen Berater. 2007 gründete er seine Firma  Entwicklungsberatung/Personalcoaching mit den Schwerpunkten Konfliktberatung, Kommunikationtraining, Mediation. Seit 2008 arbeitet er als Konfliktberater beim Nieders. Staatstheate, daneben als Berater, Mediator, Kommunikationstrainer und Mobbingansprechpartner für viele Orchester und Theater.  Er war 2010 Mitbegründer des Netzwerks "Der gute Ton“, Netzwerk für Kommunikation und Konfliktberatung in Orchestern und Theaterbetrieben. Ralf Pegelhoff hält regelmäßig Vorträge und Workshops, ebenso entwickelt er in Zusammenarbeit mit verschiedenen Orchestern Kommunikationstage  sowie Projekte zum Thema Führung in Theaterbetrieben. 

  • Prof. Dr. med. Dr. phil. Claudia Spahn

    Prof. Dr. med. Dr. phil. Claudia Spahn ist Professorin für Musikermedizin und Leiterin des Freiburger Instituts für Musikermedizin. Begonnen hat Claudia Spahn mit einem Studium der Blockflöte an der Musikhochschule in Würzburg. Sie schloss ein Medizinstudium in Freiburg an und studierte dabei parallel an der Hochschule für Musik Freiburg. Die diplomierte Musiklehrerin und Medizinerin erhielt anschließend ihre Facharztweiterbildung in der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg. Claudia Spahn betreut Patient*innen am Universitätsklinikum und unterhält die Clearingstelle zur Behandlung von Instrumentalisten mit körperlichen und psychischen Beschwerden. Ihr Behandlungsschwerpunkt liegt auf der integrierten psychosomatischen Behandlung von Musiker*innen sowie auf der psychotherapeutischen Behandlung von Auftrittsängsten bei Musiker*innen.

    Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Präventionsforschung, des Lampenfiebers bei Sänger*innen und Instrumentalisten, der Evaluation von Körpermethoden in der Prävention für Musiker*innen und der Bewegungsanalyse beim Instrumentalspiel.

    Als Pianistin und Blockflötistin tritt Claudia Spahn immer wieder in Musiktheaterproduktionen auf.

  • Dr. Alexandra Türk-Espitalier

    Dr. Alexandra Türk-Espitalier ist Flötistin und Physiotherapeutin. Sie unterrichtet an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien sowie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Ihre Unterrichtsschwerpunkte sind, neben der Prävention von spielbedingten muskuloskelettalen Beschwerden, die Bewegungsanalyse am Instrument und die Verbesserung der Spielleistung durch körperliches Training. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich vor allem mit der Atmung von Bläser*innen. Dr. Türk-Espitalier ist Autorin zahlreicher Bücher und Artikel, in denen sie sich mit den Themen Prävention und Übungen für Musiker*innen beschäftigt und Trainings-und Übungspläne entwickelt.

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