Mitwirkende
- Julian Rachlin Dirigent (Artistic Partner)
- Eva Gevorgyan Klavier
Programm
- Franz Liszt Ungarische Rhapsodie Nr. 2, c-Moll (für großes Orchester bearbeitet von Karl Müller-Berghaus)
- Franz Liszt Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur, S.124
- Antonín Dvorák Sinfonie Nr. 8 G-Dur, op. 88 "Die Englische"
Antonín Dvořák liebte nicht nur große Melodien, sondern auch große Maschinen. Der Komponist war das, was man einen „Trainspotter“ nennt. Er notierte Loknummern mit derselben Hingabe, mit der andere Liebesbriefe schreiben. Während sich Europa industrialisierte, fuhr Dvořák begeistert Zug – bevorzugt zwischen Prag und London, wo er wegen seines wachsenden Erfolgs in England die Partitur zur 8. Sinfonie drucken ließ. Franz Liszt dagegen war weniger Eisenbahnfan als vielmehr selbst ein Hochgeschwindigkeitszug. Als Klaviervirtuose tourte er pausenlos durch Europa, löste Begeisterungsstürme aus und erfand ganz nebenbei den Starkult der klassischen Musik.
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