Mitwirkende

  • Michael Francis Chefdirigent
  • Dejan Lazic Klavier

Programm

  • Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester D-Dur op. 61a (nach dem Konzert für Violine und Orchester)
  • Ludwig van Beethoven Streichquartett f-Moll op. 95 (für Streichorchester bearb. von Gustav Mahler)
  • Ludwig van Beethoven Wellingtons Sieg op. 91

 

Kennen Sie die Postkarte mit dem Satz „Ich bin eigentlich ganz anders, komme aber nur selten dazu“? Wenn Beethoven mal dazu kam, anders zu sein, kam jedenfalls Ungewöhnliches heraus: „Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria“ zeigt den sogenannten Titanen als lärmfreudigen Gelegenheitskomponisten mit sicherem Gespür für größtmöglichen Effekt, sein Klavierkonzert D-Dur – eine Eigenbearbeitung des Violinkonzerts – beweist den untrüglichen Geschäftssinn des Komponisten, der mit Zweitverwertungen noch einmal Kasse machen konnte. In Gustav Mahlers Bearbeitung des Streichquartetts op. 95 ist er dann wieder so, wie ihn die Nachwelt sehen wollte: groß und erhaben.