Philharmazie

„Wie fördern Sie durch Musik Ihre Gesundheit?“ lautete die Frage, über die man sich zwischen dem 15. März und dem 9. Mai auf der digitalen Plattform „Philharmazie“ austauschen konnte. Aus vielen Regionen Deutschlands beteiligten sich Menschen, um mit ihrer persönlichen Wohlfühlmusik dem Thema „Musik und Gesundheit“ eine Stimme zu geben. Welche Songs, Sinfonien, Stücke helfen am besten gegen Angst, Liebeskummer, Stress, fehlende Motivation, Konzentrations- und Gedächtnisschwäche, Einsamkeit, Sehnsucht, Erschöpfung und Schlafstörung?

Während der Bewertungsphase vom 10. bis zum 24. Mai war die Community dazu eingeladen, die insgesamt 152 eingereichten Vorschläge zu bewerten. Basierend auf dieser Jurierung präsentierte die Staatsphilharmonie am 25. Mai ein erstes Zwischenergebnis. Die Shortlist benennt pro Symptom die fünf wirksamsten musikalischen Notfall-Medikamente.

Unter den insgesamt 152 eingereichten Ideen wurden am 07. Juni nun drei Gewinner*innen ermittelt, die sich besonders aktiv auf der Plattform eingebracht haben und deren Vorschläge von der Community die besten Bewertungen erhielten. Die erstplatzierte Studentin Mia Sittinger aus Mannheim reichte allein 17 Musikempfehlungen ein und hat damit das Bestücken der Musikalischen Notfall-Apotheke in hohem Maße vorangetrieben. „Ich bin mit klassischer Musik aufgewachsen“, sagt die kulturinteressierte Sittinger, die seit ihrem achten Lebensjahr Statistin am Nationaltheater Mannheim ist. „Schon früh habe ich gemerkt, dass Musik Emotionen transportiert und sich als Medizin eignet, wenn man sich mal nicht so gut fühlt. Auch beim Lernen hilft mir Musik, um mich besser zu konzentrieren.“ Für die Musikalische Notfall-Apotheke der Staatsphilharmonie habe sie daher gerne ihre Erfahrungen mit der Community teilen wollen. Die Plätze zwei und drei gehen an Harald Jedele aus Karlsruhe sowie an Rolf-Adam Ander aus Bechtheim.

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