Biografie
Ming-Chun Teng wurde im September 2000 in Taiwan geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Ariadne Daskalakis und Prof. David Quiggle, am Conservatorium van Amsterdam im Rahmen eines Erasmus-Studiums bei Prof. Ilya Grubert, an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Ingolf Turban sowie an der Folkwang Universität der Künste in Essen bei Prof. Marc Bouchkov.
Weitere musikalische Impulse erhielt er durch Meisterkurse und die Zusammenarbeit mit renommierten Musikerinnen und Musikern, darunter Haik Kazazian, Petru Munteanu, Lewis Kaplan, Nai-Yuan Hu, Keng-Yuen Tseng, Bomsori Kim, Sirena Huang, Zakhar Bron und Christoph Poppen. 2025 nahm er zudem an einem Meisterkurs der Kronberg Academy mit Prof. Kolja Blacher teil.
Als Solist und Kammermusiker ist Ming-Chun Teng bei Konzerten in Europa und Taiwan aufgetreten. Er erhielt zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, darunter 2024 den 1. Preis beim Kölner Hochschulwettbewerb Violine sowie gemeinsam mit dem Mundus Quartett den 1. Preis beim 10. Kölner Kammermusikwettbewerb. 2025 wurde er beim Internationalen Odesa Violinwettbewerb mit dem 3. Preis sowie dem Fichtenholz Prize für die beste Interpretation ausgezeichnet.
Zudem wurde er durch Villa Musica Rheinland-Pfalz sowie mit dem Erftclassics- und dem Siemens-Stipendium gefördert. Von der Hochschule für Musik und Tanz Köln wurde ihm eine Violine von Andrea Guarneri zur Verfügung gestellt. Seit September 2026 ist er 3. Konzertmeister der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.