Biografie

Der britische Dirigent Michael Francis hat sich innerhalb weniger Jahre einen hervorragenden Ruf erarbeitet und ist im internationalen Konzertgeschehen fest etabliert. Er wird weltweit geschätzt für seine vielfältigen Programme und sein breites Repertoire, wobei seine besondere Liebe den Komponisten seines Heimatlandes gilt. Michael Francis ist zukünftiger Chefdirigent der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und in vierter Spielzeit Music Director des Florida Orchestra. Seit Sommer 2015 verantwortet er darüber hinaus als musikalischer und künstlerischer Leiter das Mainly Mozart Festival in San Diego. In der Saison 2018/2019 ist Francis im Rahmen eines saisonumspannenden Künstlerporträts mehrfach und mit verschiedenen Programmen bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz zu Gast. Mit Beginn der darauffolgenden Spielzeit tritt er dann seine Stelle als Chefdirigent des Orchesters an. In den zurückliegenden Wochen führten ihn Wiedereinladungen zum Cleveland Orchestra und nach Tampere. Es folgen Konzerte mit u.a. dem MDR Sinfonieorchester, der Nordwestdeutschen Philharmonie, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen sowie in Amerika mit den Sinfonieorchester in St. Louis, San Diego und Indianapolis. Frühere Engagements führten ihn in Europa zu Orchestern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem MDR Sinfonieorchester, der Dresdner Philharmonie, BBC Philharmonic, Royal Philharmonic Orchestra, Philharmonia Orchestra London, RTÉ National Symphony Dublin, Orchestre Philharmonique de Radio France, Sinfonieorchester des Mariinsky-Theaters, Trondheim Symphony, Helsinki Philharmonic Orchestra und Orquesta y Coro de RTVE Madrid. Auch das London Symphony Orchestra leitete er mehrfach. Hier, damals noch Kontrabassist des Orchesters, stellte er zuerst sein Talent fürs Dirigieren unter Beweis. Gefördert hat ihn neben Valery Gergiev auch Sir Colin Davis. In Asien dirigierte er das NHK Symphony Orchestra, Japan Philharmonic, Seoul Philharmonic und Hong Kong Philharmonic. In Nordamerika wusste er u.a. am Pult des New York Philharmonic, des Cleveland Orchestra sowie der Sinfonieorchester in Pittsburgh, Houston, Atlanta, Cincinnati, Montreal und Toronto zu überzeugen. Francis hat mit Solisten wie Lang Lang, Arcadi Volodos, Emanuel Ax, Itzhak Perlman, Christian Tetzlaff, Anne-Sophie Mutter, Håkan Hardenberger, Truls Mørk, Ian Bostridge, Sting und Rufus Wainwright zusammengearbeitet. Eine Einspielung der Klavierkonzerte von Rachmaninow mit Valentina Lisitsa und dem London Symphony Orchestra wurde bei Decca veröffentlicht. Mit Anne-Sophie Mutter und dem New York Philharmonic hat Michael Francis Rihms „Lichtes Spiel“ aufgenommen (DG). Weitere Aufnahmen mit dem London Symphony Orchestra beinhalten Werke wie Rachmaninow/Warenberg Klavierkonzert Nr. 5 und Schostakowitsch Klavierkonzert Nr. 2 mit Julius-Jeongwon Kim (Sony) sowie die Klavierkonzerte von Ravel und Gershwin mit Ian Parker (Atma).