PROGRAMM
Robert Schumann,
Kinderszenen op. 15, (arr. von T. Murail)

MITWIRKENDE
Matthias Folz, Sprecher
Hanna Mangold, Flöte
Eric Trümpler, Cello
Heike Schuhmacher, Klavier

Ab 1830 wohnt Schumann im Hause Wieck in Leipzig. Er ist Klavierschüler von Professor Friedrich Wieck, dem Vater Claras, der sein Genie erkennt und fördert. Clara ist noch ein Kind, ein Wunderkind allerdings: Mit dreizehn macht sie ihre ersten Konzertreisen und erntet überall stürmischen Beifall - später wird sie eine der größten Pianistinnen ihrer Zeit. 1834 kommt es fast zur Heirat Schumanns mit Ernestine von Fricken, einer Schülerin Wiecks, doch Robert wird rechtzeitig bewusst, wie wichtig Clara ihm ist. 1836 gestehen sich die beiden ihre Liebe - ein langer Weg zur Hochzeit und zum Leben zu zweit liegt aber noch vor ihnen. Vater Wieck stellt sich gegen diese Verbindung. Weil Robert mit seinem mageren Künstlerlohn den Lebensunterhalt für seine Tochter kaum aufbringen kann?

Weil ihm die Karriere Claras am Herzen liegt, die sie vielleicht als verheiratete Frau aufgeben würde? Es kommt soweit, dass Robert und Clara gegen Friedrich Wieck gerichtlich vorgehen. Sie erhalten Recht und können endlich, am 12. September 1840, heiraten. Ihr Briefwechsel dauert bis zu diesem Datum.