Mitwirkende

  • Michael Francis Dirigent
  • Joseph Moog Klavier

Programm

  • Johannes Brahms Variationen für Orchester über ein Thema von Joseph Haydn B-Dur, op. 56a
  • Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-Moll, KV 466
  • Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 5 D-Dur, op. 107 "Reformation"

 

HINWEIS ZUM KONZERTBESUCH IN PANDEMIEZEITEN

Die Konzertbesuche sind mit einigen Bestimmungen verbunden:

Bitte bringen Sie einen offiziellen Nachweis eines negativen Covid-19-Tests mit, der nicht älter als 24 Stunden ist.

Der Beleg über eine vollständige Impfung vor mindestens 14 Tagen oder der Nachweis einer Genesung, die nicht länger als 6 Monate zurückliegt, ersetzt das negative Testergebnis.

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske besteht bis zum Einnehmen des Sitzplatzes.

 

Übung macht den Meister
Jugendsünden sind weniger harmlos, als man denkt, dafür aber umso schwerer wieder loszuwerden. Die „Symphonie zur Feier der Kirchen-Revolution“, wie der damals  23-jährige Mendelssohn seine fünfte Sinfonie nannte, wurde für ihn zum Schmerzenskind. Zu einer Drucklegung sollte es nie kommen, denn der Komponist  wollte eine „so jugendliche Jugendarbeit“ nicht „aus dem Gefängnis“ seines  Notenschranks „entwischen“ lassen. Veröffentlicht wurde die Sinfonie erst nach seinem  Tod. Dass Brahms in Sachen Sinfonie eine Jugendsünde hätte begehen können, ist  völlig ausgeschlossen. Mehr als 14 Jahre feilte er an seinem Erstlingswerk. Um sich an  diese Gattung heranzutasten, „übte“ er mit den Haydn-Variationen. Mozart hatte keine Zeit für Jugendsünden. Das Wunderkind begann mit fünf Jahren zu komponieren. Seine Musik klingt federleicht und ist dabei alles andere als einfach.