Mitwirkende

  • Manuel Nawri Dirigent
  • Sebastian Bohren Violine

Programm

  • Ernst von Dohnányi Sinfonische Minuten, op. 36
  • Péter Eötvös DoReMi. Konzert für Violine und Orchester Nr. 2
  • Antonín Dvorák Sinfonie Nr. 8 G-Dur, op. 88 "Die Englische"

Von Budapest nach Prag sind es 11 Stationen und der Zug benötigt 8 Stunden. Unsere musikalische Reise startet mit der opulenten spätromantischen Musik von Dohnányi, macht einen Halt bei den schweifend-fantastischen Balkanfarben und -rhythmen des Ungarn Eötvös ́und erreicht nach 60 Minuten mit einer Pause ihr Ziel. Ein besonderer Dreiklang, wenn der junge Schweizer Geiger unter dem Dirigat von Axel Kober, der im Bayreuther Graben ebenso zu Hause ist wie an der Wiener Staatsoper, auf die Musik des in Transsilvanien geborenen Eötvös trifft, einem der erfolgreichsten Opernkomponisten unserer Zeit. „Komponieren besteht für mich aus Verzauberung der Zuhörer durch Klang...“ gesteht er uns – und ergänzt dieses um seine tiefe Liebe zu Bartók. In Prag angekommen, erklingt Dvořáks „Englische“-Sinfonie, war und ist sie auf der Insel doch fast populärer als seine 9. und steht ihr in ihrem musikalischem Reichtum in nichts nach.