Mitwirkende

  • Sebastian Tewinkel Dirigent
  • Avi Avital Mandoline

Programm

  • Giacomo Puccini Crisantemi, für Streichorchester bearbeitet von Lucas Drew
  • Giovanni Sollima Konzert für Mandoline und Orchester
  • Antonio Vivaldi Konzert C-Dur für Mandoline, Streicher und B.c. RV 425 (arr. Avi Avital)
  • Gioachino Rossini La Boutique fantasque (Der Zauberladen) P. 120a. Suite aus dem Ballett nach Klavierstücken von Rossini
  • Pjotr Iljitsch Tschaikowsky Capriccio Italien, op. 45

Italienische Reise. Mit gleich zwei konzertanten Solowerken präsentiert sich Avi Avital im Rahmen seines Künstlerporträts. Dabei spannt er einen Bogen über drei Jahrhunderte italienischer Musikgeschichte – von Antonio Vivaldis Virtuosenstück aus dem Zeitalter des Barock, bis zu Giovanni Sollimas Konzert aus dem Jahr 2019, das Avital selbst bei dem Komponisten in Auftrag gegeben hat. Drei nicht weniger reizvolle Werke komplettieren den italienischen Abend. "Crisantemi" schrieb Giacomo Puccini im Gedenken an den mit ihm befreundeten Herzog Amadeus von Savoyen. Ursprünglich für Streichquartett gesetzt, handelt es sich bei dem nach den traditionellen Trauerblumen benannten Klagelied ohne Gesang um eines der wenigen Instrumentalstücke Puccinis. Das einaktige Ballett "La boutique fantasque" von Léonide Massine wurde 1919 in London von Sergei Diaghilev und seinen legendären "Ballets Russes" uraufgeführt. Ottorino Respighis Musik dazu basiert wiederum auf Klavierwerken Gioachino Rossinis und ist nur selten im Konzertsaal zu hören. Dem von italienischen Volksweisen durchtränkten Capriccio von Peter Tschaikowski ist die Unbeschwertheit, die der Komponist während seiner Aufenthalte in Italien verspürte, deutlich anzumerken.