Künstlerportrait 2018/2019: Michael Francis

Der britische Dirigent Michael Francis und die Staatsphilharmonie kennen sich von vielen erfolgreichen Konzerten. In der Saison 2018/19 widmet ihm das Orchester ein „Künstlerporträt“, das eine spannende Konzertserie mit namhaftesten Solisten verspricht.

Die Staatsphilharmonie schätzt schon seit vielen Jahren die gemeinsame, ungemein fruchtbare Zusammenarbeit mit Michael Francis – zumal seine musikalischen Vorlieben, die bis weit in die Moderne reichen, ähnlich breit aufgestellt sind wie die des Orchesters. Auf insgesamt acht Konzertprogramme an 15 Terminen in Heidelberg, Kaiserslautern, Ludwigshafen, Mainz, Mannheim, Neustadt, Speyer und Worms ist das ihm gewidmete „Künstlerporträt“ angelegt, bei dem allein schon die entsprechenden Solisten Ausrufezeichen setzen. Immerhin reicht der Bogen da von Cellist Maximilian Hornung über die Geigenikone Pinchas Zukerman bis hin zum Pianisten Herbert Schuch und an der Tuba den ECHO Klassik-Gewinner Andreas Martin Hofmeir.

Einen besonderen Programmschwerpunkt werden darüber hinaus Werke von Komponisten aus England bilden. Und ob es sich nun um Orchesterstücke und Solo-Konzerte von Benjamin Britten, Gustav Holst oder Edward Elgar handelt – für Michael Francis spiegeln sich in ihnen „manchmal sehr edel“ die Landschaften und die Menschen seiner britischen Heimat wider.

Schon zum Beginn der Spielzeit haben Sie mehrfach Gelegenheit Michael Francis kennenzulernen: Zum Auftakt seines Künstlerportraits bei MODERN TIMES 2 in Heidelberg können Sie, mit Werken von u.a. Ivor Gurney und Gustav Holst, eine Kostprobe der besagten englischen Kompositionen nehmen.

Nach Bayer, Britannien und Böhmen geht die Reise des 1. Sinfoniekonzerts der BASF im Ludwigshafener Feierabendhaus. Hier trifft Michael Francis auf Andreas Martin Hofmeir, bayerischer Tubist, Kabarettist und Professor am Mozarteum und präsentiert das 1. Tubakonzert des bayerischen Komponisten Jörg Duda. Um die „Ehe der Einflüsse“ dieses Konzertabends noch zu überbieten, entführt Sie die Staatsphilharmonie mit Kompositionen von Leoš Janáček und Antonín Dvořák in Herz Europas, nach Böhmen – eine majestätische Musik, die mit Dvořáks beliebter Sinfonie „aus der neuen Welt“ bis nach Übersee trägt.