So um 5 - Kammermusik sonntags um fünf
So um 5 – das heißt: Kaffee, Kuchen, Kammermusik und kostenlose Kinderbetreuung. Kleine aber feine Musikereignisse in der Staatsphilharmonie, für den großen Genuss. Initiiert und organisiert von unseren Orchesterkollegen, deren musikalisches Programm sich diese Saison der Zeit in all ihren Schattierungen widmet. Wir freuen uns auf ihren Besuch und wünschen ihren eine genüssliche Zeit bei unserem So um 5 Konzerten.
So 04.11.2012 – 17:00
Für das Ende der Zeit
Ludwigshafen, Philharmonie
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- Gerhard Kraßnitzer, Klarinette
- Nikolaus Boewer, Violine
- Florian Barak, Violoncello
- Michal Friedländer, Klavier
- Maurice Ravel, „Trio en La"
- Olivier Messiaen, „Quartour pour la fin du temps"
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„Für das Ende der Zeit“ – so lautet der Titel von Olivier Messiaens Quartett für Klarinette, Violine, Cello und Klavier, das er 1941 im Kriegsgefangenenlager Görlitz komponierte. Dabei bezog er sich auf die Offenbarung des Johannes, wo der Untergang der Welt mit dem Beginn der Ewigkeit zusammen fällt. Messiaen hat mit seinen musikalischen Ideen ein neues Zeitempfinden erfunden und auch hörbar gemacht. Satzbezeichnungen wie „Vokalise für den Engel, der das Ende der Zeit verkündet“, „Abgrund der Vögel“, „Lobpreis der Ewigkeit Jesu“ und „Lobpreis der Unsterblichkeit Jesu“ verdeutlichen dies. Ravel spielt in seinem Klaviertrio hingegen mit baskisch, folkloristischen Einflüssen, was sich in raffinierten Zeitmaßen und wechselnden Rhythmen wiederspiegelt.
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So 30.12.2012 – 17:00
Ich hätt' heut Zeit meine Herr'n
Ludwigshafen, Philharmonie
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Das Schellackorchester entführt seine Besucher auf den Flügeln bunter Träume in die Gefühlswelt der zwanziger und dreißiger Jahre. In der Originalbesetzung der großen Tanzorchester jener Zeit lassen die siebzehn MusikerInnen und drei GesangssolistInnen ihr Publikum im nostalgischen Flair der Berliner Tanzpaläste und der amüsant glitzernden Traumwelt der großen Ufa-Schlager schwelgen. Dabei spannen sie in einer mitreißenden Show den Bogen vom spritzigen Charleston über die augenzwinkernde Komik von Titeln wie: „Mein Gorilla hat ‘ne Villa im Zoo” bis hin zur wehmütigen Gefühlstiefe eines „Roten Mohns” – oder aber sie spielen schlichtweg zum Tanz auf, allerdings so, dass es auch dem größten Tanzmuffel in die Beine fährt.
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So 03.03.2013 – 17:00
Es war eine schöne Zeit oder Verschmitzte Flötenklänge
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- Christiane Palmen, Flöte
- Joachim Schmitz, Flöte
- Christelle Hofmann, Flöte
- Kai Adomeit, Klavier
- Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und César Franck
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Gehen Sie mit der Flötengruppe der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, die sich in dieser Saison von ihrem geschätzten Kollegen Joachim Schmitz verabschieden muss, und dem Pianisten Kai Adomeit auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Welt der Flötenliteratur. Erleben Sie die berauschende Klangvielfalt sowohl der unterschiedlichen Besetzungen als auch des Instrumentariums von Piccolo- bis zur Bassflöte!
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So 14.04.2013 – 17:00
Zeitlos - die großen Böhmischen Bläserserenaden
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- Kammersolisten der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
- Petra Fluhr und Sandra Seibold, Oboe
- Julius Kircher und Anne Scheffel, Klarinette
- Andreas Klebsch, Stefan Wulfert und Thomas Baumgärtel, Horn
- Marc Engelhardt und Dieter Zick, Fagott
- Wolfgang Güntner, Kontrabass
- Werke von Frantisek Kramar-Krommer, Josef Myslivecek und Antonín Dvořák
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„Nachtmusiquen” – so nannte man in der Klassik die „Serenaden“, geschrieben zur Entspannung und Erbauung des Adels in der guten alten Zeit der Habsburger Monarchie. Prag war ein kulturelles Zentrum, und es war die Blütezeit der klassischen böhmischen Komponisten. Aus diesen fruchtbaren Jahren stammen die Kompositionen von Krommer und Myslivecek für die damals üblichen Bläserbesetzungen bis zum Oktett mit Kontrabass. Antonín Dvořák griff etwas später die Idee der „Nachtmusiquen“ wieder auf und erweiterte die Besetzung um ein drittes Horn und ein Violoncello. Es entstand eines der bedeutendsten Werke für große Bläserbesetzung.
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