Philharmonische:Konzerte
Beethovens Sinfonik in Kombination mit den großen Instrumentalkonzerten des 20. Jahrhunderts – das ist die klangvolle Thematik der Philharmonischen:Konzerte. Damit folgen sie einer bereits in der vergangenen Saison begonnenen und insgesamt drei Spielzeiten umfassenden Programmatik. Auch die Liebhaber des großen romantischen Repertoires kommen auf ihre Kosten. Dafür stehen die 2. Sinfonie von Johannes Brahms, die sich Heinrich Schiff für sein Gastdirigat ausgewählt hat, sowie die im Sommer 1904 vollendete Sinfonie Nr. 6 mit unserem Ersten Gastdirigenten George Pehlivanian – eines der markantesten Beispiele für Mahlers Überzeugung, eine Sinfonie zu komponieren heißt, „mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufbauen“.
Neu: In der Saison 2011-2012 werden die Philharmonischen:Konzerte als klimaneutral durchgeführt. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit den Technischen Werken Ludwigshafen (TWL). Für den wissenschaftlichen Standard bürgt das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu).
Mi 09.11.2011 – 19:30
2. Philharmonisches:Konzert
Ludwigshafen, Konzertsaal im Pfalzbau
Tickets
- George Pehlivanian, Dirigent
- Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 6 a-Moll „Die Tragische"
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Jubiläumssaison für George Pehlivanian: Vor 20 Jahren gewann der Amerikaner mit den liba-nesischen Wurzeln nicht nur den Großen Preis des Dirigierwettbewerbs von Besançon sondern gastierte auch erstmals bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Seither führten ihn zahlreiche Gastdirigate zu den renommierten Klangkörpern weltweit. Er gastierte bei den drei großen Londoner Sinfonieorchestern, dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Gewand-hausorchester zu Leipzig, der Tschechischen Philharmonie, dem Orchester der Mailänder Scala, den Moskauer Philharmonikern, dem Sydney Symphony und dem Hong Kong Philharmonic Orchestra sowie den Sinfonieorchestern von Montreal, Houston und Toronto, um nur einige zu nennen. Und auch im Opernrepertoire fühlt sich der Maestro zu Hause. 2010 übernahm er bei-spielsweise die musikalische Leitung von Rossinis „Barbier von Sevilla” an der Oper Israel. Beim 2. Philharmonischen:Konzert präsentiert sich George Pehlivanian mit einem rein sinfonischen Programm. Es erklingt Gustav Mahlers 1906 uraufgeführte 6. Sinfonie, „Die Tragische“.

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Sa 11.02.2012 – 19:30
3. Philharmonisches:Konzert
Ludwigshafen, Konzertsaal im Pfalzbau
Tickets
- Elena Bashkirova, Klavier
- Karl-Heinz Steffens , Dirigent
- Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60
- Béla Bartók, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3
- Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36
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In der Saison 2010-2011 wurde bei den Philharmonischen:Konzerten ein Beethoven-Zyklus begonnen. Erklingen sollen im Ludwigshafener Pfalzbau in den kommenden Spielzeiten sämtliche Beethoven-Sinfonien. Denn diese, so ist die Überzeugung von Chefdirigent Karl-Heinz Steffens, „eignen sich hervorragend zur Persönlichkeitsbildung eines Orchesters“. Kombiniert werden diese Meilensteine der Musikgeschichte jeweils mit einem großen Instrumentalkonzert des 20. Jahrhunderts. Und so steht beim 3. Philharmonischen:Konzert neben Beethovens 4. und seiner 2. Sinfonie auch Bartóks Klavierkonzert Nr. 3 auf dem Programm. Solistin: Elena Bashkirova – herausragende Pianistin, Festivalleiterin und darüber hinaus die Ehefrau von Daniel Barenboim. Am Pult steht GMD Karl-Heinz Steffens.

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So 04.03.2012 – 19:30
4. Philharmonisches:Konzert
Ludwigshafen, Konzertsaal im Pfalzbau
Tickets
- Bruno Weinmeister, Violoncello
- Heinrich Schiff, Dirigent
- Carl Maria von Weber, „Oberon"-Ouvertüre J. 306
- Paul Hindemith, Konzert für Violoncello und Orchester
- Johannes Brahms, Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
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Er ist seit fast vier Jahrzehnten einer der erfolgreichsten und vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten der internationalen Musikszene – als Cellist und Dirigent. „Es sind zwei musikalisch vollkommen unterschiedliche Berufe, die sich wechselseitig bereichern,” so schildert Heinrich Schiff sein Wirken. Bereits 1972 begann seine eindrucksvolle Karriere nach seinem Studium bei Tobias Kühne in Wien und André Navarra. Mit seinen Interpretationen, die das gesamte Spektrum der Cello-Literatur umfassen, setzte Schiff bis heute Massstäbe. In den 1980er Jahren gewann sein Interesse am Dirigieren, maßgeblich geprägt von Hans Swarovsky, immer mehr an Bedeutung. In dieser Funktion ist er – nach den umjubelten Konzerten mit der Staatsphilharmonie und Patricia Kopatchinskaja in der vergangenen Saison – nun auch in der Spielzeit 2011-2012 wieder im Ludwigshafener Pfalzbau zu Gast. Im Gepäck hat er neben Carl Maria von Webers „Oberon”-Ouvertüre auch Brahms 2. Sinfonie und Hindemiths Cellokonzert. Den Solopart übernimmt mit dem gebürtigen Salzburger Bruno Weinmeister übrigens ein Schüler Heinrich Schiffs.
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