Philharmonische Konzerte
Fünf Mal geht die Staatsphilharmonie in der Saison 2012/2013 im akustisch hervorragenden Konzertsaal des Ludwigshafener Pfalzbaus auf Klangreise. Den Auftakt macht das Orchester mit Bachs h-Moll Messe, den fulminanten Schlusspunkt setzt es mit der Aufführung der berühmten 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven und beendet damit zugleich den Beethoven-Zyklus, der die Philharmonischen Konzerte über drei Spielzeiten hinweg geprägt hat.
Mo 27.08.2012 – 19:30
Philharmonisches Sonderkonzert
Ludwigshafen, Konzertsaal im Pfalzbau
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- Arantza Etzenarro, Sopran
- Katharina Kammerloher, Mezzosopran
- Benedikt Nawrath, Tenor
- Gérard Kim, Bariton
- Jauna Muzika, Chor
- Karl-Heinz Steffens, Dirigent
- Johann Sebastian Bach, h-Moll Messe BWV 232
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Bis an sein Lebensende hat Johann Sebastian Bach an der h-Moll Messe gearbeitet, seiner einzigen vollständigen Vertonung des Messordinariums. Entstanden ist „das größte Kunstwerk, das die Welt je gesehen hat“, wie Carl Friedrich Zelter es 1811 beschreibt. Von der Romantik bis zur Gegenwart trug die h-Moll Messe wie keine andere Komposition den Ruhm Bachs in alle Welt. Die Staatsphilharmonie spielt sie unter der Leitung ihres Chefdirigenten Karl-Heinz Steffens. Besonderer Gast: Der Chor „Jauna Muzika“ (Junge Musik) aus dem litauischen Vilnius.
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Di 09.10.2012 – 19:30
1. Philharmonisches Konzert
Ludwigshafen, Konzertsaal im Pfalzbau
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- Andreas Schmidt, Bariton
- Michael Barenboim, Violine
- Karl-Heinz Steffens, Dirigent
- Arnold Schönberg, „Ode an Napoleon Bonaparte" op. 41
- Arnold Schönberg, Konzert für Violine und Orchester op. 36
- Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica"
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Seit drei Spielzeiten sind die Philharmonischen Konzerte programmatisch von der Aufführung sämtlicher Beethoven-Sinfonien geprägt. Denn diese, so ist die Überzeugung von Chefdirigent Karl-Heinz Steffens, „eignen sich hervorragend zur Persönlichkeitsbildung eines Orchesters“. Dieser Zyklus, bei dem jeweils einem Werk des Bonner Komponisten ein bedeutendes Instrumentalkonzert des 20. Jahrhunderts gegenüber steht, findet nun seine Fortsetzung. Beethovens ursprünglich Napoleon gewidmete „Eroica“ nimmt es dabei nicht nur mit Schönbergs „Ode an Napoleon Bonaparte“, sondern auch noch mit dessen „Konzert für Violine und Orchester“ auf. Ein musikalisches Gipfeltreffen!
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Mo 28.01.2013 – 19:30
2. Philharmonisches Konzert
Ludwigshafen, Konzertsaal im Pfalzbau
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- Marie-Luise Neunecker, Horn
- Karl-Heinz Steffens, Dirigent
- Ludwig van Beethoven, „Egmont"-Ouvertüre f-Moll op. 84
- György Ligeti, Konzert für Horn und Orchester „Hamburgisches Konzert"
- Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93
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Die wahrhaft königliche Marie-Luise Neunecker spielt Horn mit einer melodischen Grazie und mühelosen, beweglichen Bögen, von denen andere Hornisten nur träumen können.“ (Berliner Morgenpost) Die Hornistin, wegen ihrer außergewöhnlichen Virtuosität am Instrument hochgelobt, kommt mit Ligetis Hornkonzert in den Konzertsaal des Pfalzbaus, dessen Uraufführung sie 2001 in Hamburg spielte. Ein echtes Spätwerk, in dem sich Ligeti auf seiner langen Suche nach einer neuen Klangsprache weiter vorwagt als je zuvor und sich gleichzeitig vor seiner Wahlheimat Hamburg verneigte. Flankiert wird das sechssätzige Konzert von Beethoven „Egmont“-Ouvertüre und seiner 8. Sinfonie.
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Mo 25.02.2013 – 19:30
3. Philharmonisches Konzert
Ludwigshafen, Konzertsaal im Pfalzbau
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- Preisträger des Lotte Lenya Wettbewerbes (Rochester/New York)
- James Holmes, Dirigent
- Werke von Aaron Copland, Kurt Weill, George Gershwin, Leonard Bernstein und Richard Rogers
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Sängerin, Schauspielerin, Broadway-Star und Femme Fatale: Der Name Lotte Lenya lässt in vielerlei Hinsicht aufhorchen. Gemeinsam mit den Preisträgern des nach ihr benannten internationalen Gesangwettbewerbs präsentiert Dirigent James Holmes ein Programm rund um die verführerische Weltmetropole New York. Nicht nur Lotte Lenya, sondern auch Kurt Weill, George Gershwin, Richard Rogers und Leonard Bernstein und viele andere Stars und Sternchen sind dem Charme des legendären Broadways auf der Suche nach Ruhm und Erfolg erlegen: If you can make it there, you make anywhere. In Kooperation mit dem Kurt Weill Fest Dessau spielt die Staatsphilharmonie Broadway-Hits und Evergreens des Golden Age.
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Sa 29.06.2013 – 19:30
4. Philharmonisches Konzert
Ludwigshafen, Konzertsaal im Pfalzbau
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- Sophie Klussmann, Sopran
- Julia Faylenbogen, Alt
- Christian Elsner, Tenor
- Michael Dries, Bass
- Bachchor Mainz
- Karl-Heinz Steffens, Dirigent
- Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
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„Die Symphonie darf sich furchtlos mit ihren acht Geschwistern messen, verdunkelt wird sie bestimmt von keiner, nur die Originalität zeugt für den Vater, sonst ist alles neu und nie dagewesen …“, so ein Rezensent anlässlich der Uraufführung von Beethovens 9. Sinfonie 1824 in Wien. In Ludwigshafen bildet das Triumphkonzert mit der überwältigenden Vertonung von Schillers Freudenhymnus den fulminanten Abschluss eines über drei Spielzeiten andauernden Beethoven-Zyklus, bei der alle Sinfonien des gebürtigen Bonners im Ludwigshafener Pfalzbau erklangen. Als Chorpartner an der Seite von Chefdirigent Karl-Heinz Steffens ist mit dem Bachchor Mainz ein langjähriger Partner der Staatsphilharmonie zu erleben.
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