Der Musensaal im Altbau des Congress Centers Rosengarten ist der Aufführungsort der Mannheimer Meisterkonzerte. Vor historischer Jugendstil-Kulisse können Besuhcer die großen Sinfonie- und Chorkonzerte der Staatsphilharmonie von Rachmaninow über Haydn bis Mendelssohn Bartholdy besonders stilvoll genießen.
Zu allen vier Sinfoniekonzerten in der Saison 2011-2012 wird die szenische Einführung Komponisten erzählen angeboten. Schauspieler Wolfgang Heitz leiht sich Gedanken und Worte eines Komponisten dessen
Werk auf dem Programm steht und lässt ihn in einer halbstündigen Lesung Interessantes und Wissenswertes
aus seinem Leben berichten. Beginn: 19.20 Uhr, Stamitzsaal
Die Platzkapazität ist begrenzt.
Mi 19.09.2012 – 20:00
1. Sinfoniekonzert
Mannheim, Congress Center Rosengarten, Musensaal
Tickets
- Lise de la Salle, Klavier
- Karl-Heinz Steffens, Dirigent
- Sergej Rachmaninow, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18
- Peter I. Tschaikowsky, Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36
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„Ich wollte die Melodie am Klavier ‚singen’, wie ein Sänger sie singen würde“, bemerkte Sergej Rachmaninow zu einem seiner Klavierkonzerte. Und so beschreibt Lise de la Salle ihr pianistisches Ideal: „Ich möchte die Zuhörer vergessen lassen, dass das Klavier ein perkussives Instrument ist. Ich will damit singen.” Der Gleichklang der Ziele verspricht ein überaus harmonisches Konzerterlebnis mit der jungen französischen Star-Pianistin. Außerdem auf dem Programm des 1. Mannheim Meisterkonzertes: Tschaikowskys Sinfonie Nr. 4 – ein Werk von großer emotionaler Tiefe.
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Sa 15.12.2012 – 20:00
2. Sinfoniekonzert
Mannheim, Congress Center Rosengarten, Musensaal
Tickets
- Gábor Boldoczki, Trompete
- Ari Rasilainen, Dirigent
- Georges Bizet, L'Arlésienne-Suite Nr. 1
- Joseph Haydn, Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur Hob VIIe:1
- Georg Philipp Telemann, Konzertsonate für Trompete und Orchester D-Dur TWV 44:1
- Peter I. Tschaikowsky, „Schwanensee-Suite" op. 20
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Die Trompete – ihren weittragenden Ton übertrifft kein anderes Instrument. Diesen Ton nutzte das Militär, doch er lässt auch an die „himmlischen Heerscharen“ denken, die in Bethlehem Christi Geburt bejubelten. Festlichen Glanz bringt bei den Mannheimer Meisterkonzerten der ungarische Weltklasse-Trompeter Gábor Boldoczki in die Vorweihnachtszeit. Er ist Solist in zwei ganz unterschiedlichen Werken: Telemann komponierte für die ventillose Naturtrompete, auf der vollständige Skalen nur in höchster Lage möglich sind. Haydn dagegen schrieb für eine Klappen-Trompete, die man wie das moderne Instrument in sämtlichen Lagen melodisch spielen konnte.
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So 17.02.2013 – 20:00
3. Sinfoniekonzert
Mannheim, Congress Center Rosengarten, Musensaal
Tickets
- Nicolas Altstaedt, Violoncello
- Lukasz Borowicz, Dirigent
- Antonín Dvořák, Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104
- Claude Debussy , „Iberia"
- Claude Debussy, „Prélude à l'après-midi d'un faune"
- Maurice Ravel, „Daphnis et Chloé" Suite Nr. 2
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Gerade 35 ist Lukasz Borowicz – aber schon seit fünf Jahren Chefdirigent des Polnischen Radio-Sinfonieorchesters Warschau. Der aus Heidelberg stammende Cellist Nicolas Altstaedt, vielfach international ausgezeichnet und jüngst zum Nachfolger Gidon Kremers als Leiter des renommierten Kammermusikfests Lockenhaus berufen, gilt mit seinen 30 Jahren bereits als einer der Großen seines Fachs. In Mannheim präsentieren die beiden „jungen Wilden“ Dvoráks Cellokonzert aus dem Jahr 1895. Außerdem auf dem Programm: Debussys „Iberia“ und sein „Prélude àl’après midi d’un faune“ sowie Ravels 1912 entstandene Suite „Daphnis et Chloé“.
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So 17.03.2013 – 20:00
4. Sinfoniekonzert
Mannheim, Congress Center Rosengarten, Musensaal
Tickets
- Mihaela Martin, Violine
- Frans Helmerson, Violoncello
- Karl-Heinz Steffens, Dirigent
- Christian Jost, Konzert für Orchester
- Johannes Brahms, Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102
- Robert Schumann, Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 „ Frühlingssinfonie"
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Christian Josts „Konzert für Orchester macht den Anfang beim 4. Sinfoniekonzert der Mannheimer Meisterkonzerte im Rosengarten. Das Werk hätte, so der ehemalige „Composer-in-Residence“ der Staatsphilharmonie „niemals auf dem Land entstehen können.“ Es spiegelt den „ständigen Fluss von Spannung und Entspannung, … , der unser urbanes Leben bestimmt.“ Völlig zu Recht trägt Schumanns „Frühlingssinfonie“ ihren Namen: Die Idee des Frühlings, nämlich der herrlichen Entfaltung der Natur aus ihren kleinsten Zellen, bestimmte die Themen-Erfindung. Komplettiert wird der Konzertabend mit Brahms fulminantem Doppelkonzert op. 102, eine, wie Hans von Bülow bemerkte: „famose Komposition“.
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So 12.05.2013 – 20:00
Chorkonzert
Mannheim, Congress Center Rosengarten, Musensaal
Tickets
- Christiane Oelze, Sopran
- Alison Browner, Alt
- Dominik Wortig, Tenor
- Robert Holl, Bass
- Salzburger Bachchor
- Helmuth Rilling, Dirigent
- Felix Mendelssohn Bartholdy, „Elias" op. 70
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„Die letzte Note des ‚Elias’ ging im anhaltenden und ohrenbetäubenden Beifallssturm unter.“ So enthusiastisch, wie 1846 der Rezensent der „Times“ das Uraufführungs-Publikum erlebte, reagierten auch später die Zuhörer auf Mendelssohns Oratorium. Kein Wunder, denn das geistliche Werk um den alttestamentarischen Propheten übertrifft an Dramatik so manche weltliche Oper. Zu erleben sind treffende Charakterisierungen, glänzende Naturschilderungen, vor allem aber eine unerschöpfliche melodische Erfindungskraft. Eine zentrale Rolle spielen die mitreißenden Chorszenen. Unter dem Dirigat von Helmuth Rilling sind diese mit dem Salzburger Bachchor bestens besetzt.
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