Die Deutsche Staatsphilharmonie steht nicht nur als das Sinfonieorchester der Metropolregion auf der Bühne und erweitert das Kulturangebot der Pfalz um zahlreiche besondere Konzertreihen. Die Musiker des Orchesters ergänzen das vielfältige sinfonische Angebot der Staatsphilharmonie um kleine, erfolgreiche Ensembles, welche die kammermusikalische Seite der Staatsphilharmonie aufzeigen und verstärken.
  • Lupot Quartett

    Andrei Rosianu – 1. Violine
    Susanne Phieler – 2. Violine
    Stefanie Phieler – Viola
    Friedrich-Martin Voigt – Violoncello

    Die Geigerin Susanne Phieler und ihre Schwester Stefanie Phieler, Bratscherin, sind Mitglieder im Mannheimer Nationaltheaterorchester, wo Andrei Rosianu Konzertmeister ist und Primarius des Lupotquartetts. Vierter im Bunde ist Friedrich-Martin Voigt, Cellist der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der für eine “rheinübergreifende” kammermusikalische Zusammenarbeit sorgt.

    Nicolas Lupot (1758-1824) war neben Jean-Baptiste Vuillaume der einflussreichste französische Geigenbauer des 19. Jahrhunderts. Er schuf ausgezeichnete Nachbildungen von Stradivari-Geigen und wurde von seinen Landsleuten als „französischer Stradivari“ bezeichnet. Seine Geigen sind noch heute als Konzertinstrumente gefragt – eines dieser wertvollen Instrumente spielt der Konzertmeister Andrei Rosianu.

  • Chiarina-Quartett

    Felicitas Laxa – Violine
    Johanna Lastein – Violine
    Stella Sykora-Nawri – Viola
    Rut Bántay – Violoncello

    Das Chiarina-Quartett gründete sich 2011 aus vier Musikerinnen der Deutschen Stattsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Der Name „Chiarina“ geht zurück auf den Kosenamen Robert Schumanns an seine Frau Clara. Die Musikerinnen drücken so ihre Vorliebe für dessen Werke, wie auch der Romantik im Allgemeinen aus und geben einen Hinweis auf die Intention und den Stil ihrer Spielweise: leidenschaftlich, hochemotional und sensibel.
    Das Quartett tritt regelmäßig nicht nur bei Veranstaltungen mit und von der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinand-Pfalz auf, sondern auch bei renommierten Reihen im Umland wie der Wachenheimer Serenade, den Konzerten von „Schlößchen im Park, Limburgerhof“, der Klangkunst-Reihe in Dannstadt, den Oggersheimer-Kammermusiken oder auch beim Festival „2000+1 Nacht“ im Erzgebirge.

  • Trio Litmé

    Christelle Hoffman – Flöte
    Ildiko Bors – Violine
    Enikö Bors – Klavier

    Das Trio Litmé hat sich 2015 mit dem Ziel neu gegründet, barocke bis moderne Kompositionen in einer, dem typischen Trio innewohnenden, Spielweise zu interpretieren. Es besteht aus Christelle Hoffman (Flöte), Ildiko Bors (Violine) und Enikö Bors (Klavier), drei in der Pfalz lebenden Musikerinnen. Langjährige Orchestermitgliedschaft und Erfahrung in verschiedensten Ensembles zeichnen die einzelnen Musiker aus und versprechen Konzerte der besonderen Klasse.v

  • Ensemble Phorminx

    Das Ensemble Phorminx wurde 1993 von Musikerinnen, Musikern und Komponisten in Darmstadt gegründet. Ausgangspunkt war die Idee einer unmittelbaren und langfristigen Kooperation zwischen Interpreten und Komponisten.

    Werke der Neuen Musik werden fast ausnahmslos in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Komponisten erarbeitet und aufgeführt. Über 70 Kompositionen sind inzwischen für Phorminx entstanden und uraufgeführt worden. Eine wichtige Aufgabe sieht das Ensemble ferner im Aufbau eines breiten, stetig sich entwickelnden Repertoires – Interpretationskultur soll auf dem Boden wiederholter Annäherung an Werke der Gegenwart wachsen können.

    Einladungen zu diversen Festivals, internationale Ferienkurse, Konzerte im In- und Ausland, Zusammenarbeit mit der Kammeroper Frankfurt (zeitgenössisches Musiktheater), Rundfunkproduktionen (Südwestrundfunk, Hessischer Rundfunk, Bayerischer Rundfunk, SFB) sowie Konzertmitschnitte dokumentieren die künstlerische Arbeit von Phorminx. Anläßlich des 250. Geburtstags Johann Wolfgang von Goethes konzipierte das Ensemble in Verbindung mit dem Siemens-Kulturprogramm ein Projekt, mit dem es im August 1999 beim Schleswig-Holstein-Musikfestival debütierte.

    Die aktuellen CDs
    1995 erschien die erste CD des Ensembles (in Zusammenarbeit mit dem Südwestfunk) mit Arbeiten von Volker Blumenthaler, Dieter Buwen, Gotffried Michael Koenig, Cord Meijering und Iannis Xenakis.
    „Vom Eise befreit” (EMI, DDD, 1999) ist mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet worden (Kompositionen von Olga Neuwirth, Younghi Pagh Paan, Annette Schlünz, Nicolaus A. Huber, Jörg Widmann und Andreas Sorg).
    2001 erschien bei BVHAAST Amsterdam eine CD mit Kompositionen von Hanns Eisler, Konrad Boehmer, Iannis Xenakis, Michael Finnissy, Richard Barrett und Willem Breuker.
    Eine Doppel-CD mit Werken von Volker Blumenthaler und Cord Meijering wurde 2004 bei Coviello Records Darmstadt veröffentlicht. 2008 erschien bei WERGO eine CD mit Werken von Helmut Lachenmann.

    Weitere Informationen zu Phorminx gibt es auf der Homepage des Ensembles
    http://www.ensemble-phorminx.de

  • Ensemble Hubermann

    Jacques Mayencourt – Viola

    Bronislav Huberman ist Stifter der Idee und des Namens. Das Ensemble Huberman sieht den großen vergessenen Meistergeiger als ein Symbol, ein Ziel, ein Vermächtnis und eine Verpflichtung. Vergessenes wieder auferstehen lassen und Vernachlässigtes pflegen ist das Bestreben des Ensembles.

    Das Repertoire umfasst u.a. den Mannheimer Komponisten Robert Kahn, die französische Komponistin Louise Farrenc; unentdeckte Werke von Sain-Saëns, Mahler, Houtaf M. Khouri, ein zeitgenössischer libanesischer Komponist, Paul Hindemith und von Friedrich Gernsheim, dem Wormser Romantiker.

    In den 90er Jahren von dem Solobratschisten der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland- Pfalz Jacques Mayencourt gegründet, setzt sich das Ensemble aus einem festen Stamm zusammen: Erika Kilchner, Professorin an der Musikhochschule Detmold, Eckart Fischer, Professor für Violine und Geiger des renommierten „Trio opus 8“, Hartmut Kaever, Kontrabassist der Staatsphilharmonie. Gelegentlich beteiligen sich der Konzertmeister der Staatsphilharmonie, Nikolaus Boewer, Geigerin Nina Martinez, der Konzertmeister des Orchester der Mailänder Scala Francesco de Angelis und neuster Zugang, Geiger Hagai Shaham.

  • Busch-Hof-Consort

    Musiker der Orchester des Rhein-Main-Neckar Raumes

    Mit der Gründung des Konzertvereins VON-BUSCH-HOF 2002 entstand die Idee eines eigenen großen Ensembles, das aufwändige und attraktive Eigenproduktionen möglich machen sollte. Der künstlerische Beirat des Vereins, Rainer Schick setzt die Idee in die Tat um und gründete das BUSCH-HOF-CONSORT.

    Die Musiker stammen zum größten Teil von den großen Orchestern des Rhein-Main-Neckar Raumes, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Oper Frankfurt, des Sinfonieorchesters des Hessischen Rundfunks und des Staatsorchesters Mainz.

    Markenzeichen des Ensembles ist der Verzicht auf einen Dirigenten. Selbstverantwortlich und in wechselnden Besetzungen stellen sie sich der Herausforderung einer kammermusikalischen Arbeit in Großbesetzungen von Bläseroktett bis Kammerorchester an. Mit gefeierten Aufführungen wie z. B. Bachs Brandenburgischen Konzerten, Händels Feuerwerksmusik sowie Solokonzerten und Sinfonien Mozarts wurde das BUSCH-HOF-CONSORT zum Aushängeschild des Konzertvereins.

    Die Bläserformation des BUSCH-HOF CONSORTS ist mit Projekten wie Tschaikowskis „Nussknackersuite“ oder Mozarts „Gran Partita“ (ein Livemitschnitt des Freinsheimer Konzertes ist auf CD erhältlich) das Herzstück des vielseitigen Ensembles geworden.

  • Duo Achtundachtzig V i e r

    Konstantin Bosch – Violine
    Andrea Juric-Bosch – Klavier

    Das Musikerpaar Andrea Juric-Bosch am Klavier und Konstantin Bosch an der Violine steht seit 2004 gemeinsam auf der Bühne. Die unterschiedlichen Temperamente der beiden Solisten ergänzen sich hervorragend und harmonieren bestens miteinander. Für die Entwicklung und den Erfolg des Duos war es den beiden Beteiligten aber immer auch wichtig, dass jeder seine Eigenständigkeit bewahrt.

    Kern ihres Programms sind die Hauptwerke für Klavier und Violine, vom Barock bis zur klassischen Moderne, von Bach über Mozart und Beethoven bis hin zu Brahms. Diese kombiniert das Duo gerne mit besonderen, aber selten aufgeführten Kompositionen der großen Meister und mit Komponisten, deren Namen dem Publikum nicht geläufig sind – immer in der Absicht, dem Zuhörer die Schätze abseits der gewohnten Pfade näherzubringen.

    Seit 2013 konzertieren Bosch und Juric-Bosch unter dem Namen Duo Achtundachtzig V i e r. Der Name steht für das Gleichgewicht innerhalb des Duos, für den unvoreingenommenen, klaren Blick auf die Musik, die vollkommene Freiheit bei ihren Entscheidungen, ob programmatisch oder stilistisch.

    Mehr Informationen unter http://www.duo884.com

  • Das Schellack Orchester

    Ilona Schulz – Gesang
    Elsbeth Reuter – Gesang
    Franz Zimnol – Gesang
    Musiker der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz, den Orchestern des Staatstheaters Mainz und der Städtischen Bühnen Heidelberg, sowie freiberufliche Musiker
    Peter Stockmann – Musikalische Leitung

    “Das riesige Publikumsinteresse füllte den Saal bis auf den letzten Platz,denn alle wollten im Flair der Berliner Tanzpaläste, das optisch wie akustisch in frappierend bunten und lebendigen Bildern vor den Zuhörern erstand, schwelgen.”

    Das Schellackorchester entführt seine Besucher auf den Flügeln bunter Träume in die Gefühlswelt der zwanziger und dreißiger Jahre. In der Originalbesetzung der großen Tanzorchester jener Zeit lassen die siebzehn MusikerInnen und drei GesangssolistInnen ihr Publikum im nostalgischen Flair der Berliner Tanzpaläste und der amüsant glitzernden Traumwelt der großen Ufa-Schlager schwelgen. Dabei spannen sie in einer mitreißenden Show den Bogen vom spritzigen Charleston über die augenzwinkernde Komik von Titeln wie: “Mein Gorilla hat ‘ne Villa im Zoo” bis hin zur wehmütigen Gefühlstiefe eines “Roten Mohns” – oder aber sie spielen schlichtweg zum Tanz auf, allerdings so, daß es auch dem größten Tanzmuffel in die Beine fährt.

    Ob Firmenjubiläum, Geburtstag oder Gala, jede Veranstaltung, die einen musikalischen Rahmen oder Höhepunkt braucht, kann das schellackorchester mit seiner “Schellackrevue” oder als Tanzveranstaltung, dem “Schellack-Tanztee”, jederzeit gestalten.

    Ilona Schulz – Schauspielerin und Chansonsängerin mit Engagements in Theater, Film und Fernsehen zeigt mit viel Stimme, Persönlichkeit und hinreißender Darstellung, wie man sich vom naiven Mauerblümchen mit Brille und Handtasche in die klassische Diva nach Art einer Marlene Dietrich oder Zarah Leander verwandelt, ohne dabei platt zu kopieren. “In einer kleinen Konditorei“gehören da ebenso ins Repertoire, wie “Kann denn Liebe Sünde sein” oder “Heut abend lad’ich mir die Liebe ein”, um im Handumdrehen nicht nur die Männerwelt für sich einzunehmen.

    Elsbeth Reuter – Opern- und Konzertsängerin, lange Jahre im Soloensemble des Nationaltheater Mannheims vertreten, vielgereist als Königin der Nacht – repräsentiert in der Tradition einer Magda Hein und Rositha Serrano das Diventum des leichten hohen Soprans. Die wehmütigen Schlager, wie “Roter Mohn” und “Melodie meiner Träume“garniert sie mit eingelegten Koloraturen und reißt das Publikum zu Beifallsstürmen hin.

    Franz Zimnol – Sänger, Posaunist und Schulmusiker singt, tanzt und spielt in der Schellackrevue als Einlage auch noch Posaune. Das Multitalent interpretiert in der Tradition eines Willi Forst und Rudi Schuricke mit unwiderstehlichem Charme Titel wie: “Mein Gorilla hat ‘ne Villa im Zoo”, oder “Ich tanz’ mit Fräulein Dolly Swing”. Egal ob im Kellneranzug oder Frack mit Zylinder – auch die Damen im Orchester liegen ihm zu Füssen.
    http://www.schellack-orchester.de

     

  • Duo Szathmáry

  • Das Rennquintett

    Uwe Zaiser – Trompete
    Uwe Tessmann – Horn
    Ralf Rudolph – Tuba
    Jochen Scheerer – Posaune
    Peter Leiner – Trompete
    Humor und Ideenreichtum paaren sich mit ausgefeilter Virtuosität.
    Mannheimer Morgen
    Musik vom Feinsten, locker und unverkrampft. Frech, aber mit Niveau und über alle stilistischen Grenzen hinweg. Ernstes mit einem Augenzwinkern…
    Attribute, auf die wir vom Rennquintett ungemein stolz sind.
    Seit unserer Gründung 1987 suchen und finden wir neue Wege, die aus erstarrten Konzertritualen Erlebnisse machen. Kunst wird zum Genuß. Unsere Musik macht Spaß. Lachen ist erlaubt. Mit einer Mischung von Bach bis Blues sprengen wir die Grenzen zwischen E- und U-Musik. In Kirche, Kneipe oder Konzertsaal: für Sie spielen wir nur das Beste.
    http://www.rennquintett.com
  • The Riders

    Armin Fischer-Thomann – Vocals,Bass
    Andreas Klebsch – Vocals,Guitar
    Jefferson Schöpflin – Vocals,Fiddle,Guitar
    Richard Schneider – Vocals,Guitar
    Michael Wingerter – Drums
    Johannes Steiger – Technik

    Die Riders sind u.a. Musiker der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, die sich neben ihrem Job hemmungslos der Countrymusik hingeben.

    Aus einer Laune heraus im Jahr 2002 entstanden, verfügt die Band heute über ein breit gefächertes Repertoire, das von Titeln der Oak Ridge Boys und Alabama, über Charlie Daniels Band und CCR ,bis hin zu Klassikern wie Country Roads und Ring of Fire, sowie eigenen Songs reicht. Immer steht jedoch mehrstimmiger Gesang und außergewöhnliches Fiddle-Spiel im Vordergrund.
    http://www.riders.de.tf