Staatsphilharmonie zu Gast in Mainz und Berlin

Der 11. Juni 2017, deutschlandweiter „Tag der Musik“, steht in Rheinland-Pfalz nach 2013 zum zweiten Mal ganz im Zeichen seiner Berufs-Orchester. In der Landeshauptstadt Mainz werden sich die fünf Orchester aus Kaiserslautern, Koblenz, Ludwigshafen, Mainz und Trier versammeln und die Vielfalt der rheinland-pfälzischen Orchesterlandschaft präsentieren. Von Kinderprogrammen über Kammermusik, Jazz und Tango bis hin zu sinfonischen Überraschungen ist für jeden etwas dabei. Alle Angebote sind für Besucher kostenfrei.
 
Eröffnet wird der Orchestergipfel mit einer Fanfare aller Blechbläser vor dem Staatstheater Mainz um 14 Uhr. Danach verteilen sich Ensembles der Orchester an zahlreichen Spielstätten in der Mainzer Innenstadt und präsentieren die Vielschichtigkeit ihrer musikalischen Arbeit. Zeitgleich werden an Mainzer Schulen Education-Programme für die jüngsten Musik-Fans angeboten. Am Nachmittag nimmt die Staatsphilharmonie mit einem Krabbelkonzert unter der Leitung von Andrea Apostoli, dem musikalischen Märchen „Die chinesische Nachtigall“ und zwei ausgewählten Kammermusiken mit Kompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy und Carl-Maria von Weber am Programmteil.  Höhepunkt des Orchestergipfels bilden die Wandelkonzerte am Abend. In der Christuskirche können Sie die Staatsphilharmonie mit ihrem Artist in Residence, dem Pianisten und Dirigenten Frank Dupree erleben.
 
OPERA VIVA! Am 13. Juni 2017 in der Berliner Philharmonie
Hymnische Kritiken und tosender Applaus begleiteten erst Anfang des Jahres den Weg der Staatsphilharmonie, die den Auftakt ihrer Deutschlandtournee mit Elīna Garanča in der Berliner Philharmonie feierte, bevor weitere Stationen wie Baden-Baden, München, Frankfurt, Köln, Düsseldorf und Mannheim folgten.
 
Am 13. Juni 2017 gastiert das Sinfonieorchester der Metropolregion erneut mit einer herausragenden Operngala in der Hauptstadt. Maria Guleghina, Sopran, und Yusif Eyvazov, Tenor – zwei der größten Stimmen unserer Zeit – singen Arien und Duette spätromantischer italienischer Komponisten. Wie nahe Liebe, Leidenschaft und schmerzlicher Abschied beieinander liegen, kann der Zuhörer bei großen Momenten der Operngeschichte von Verdi, Donizetti, Puccini und Giordano hautnah erspüren. Die Zuschauer erwartet ein Abend mit dramatischen Opernpartien auf Weltniveau und großen Emotionen.
 
Maria Guleghina begann ihre Karriere an der Staatsoper in Minsk und debütierte nur ein Jahr später in Verdis „Un Ballo in Maschera“ als Amelia in der Mailänder Scala. Ihre Stimme ist voller Kraft und Wärme und ihr außergewöhnliches schauspielerisches Talent macht sie zu einem ständigen und gern gesehenen Gast auf den großen Bühnen der Welt. Yusif Eyvazov sorgte u.a. für großes Aufsehen, als er im August 2016 bei den Salzburger Festspielen gemeinsam mit seiner Frau Anna Netrebko drei konzertante Aufführungen von Puccinis „Manon Lescaut“ gab. Auch in diesem Jahr werden sie bei den Salzburger Festspielen wieder gemeinsam auf der Bühne stehen. Yusifs Eyvazovs dunkle, mächtige Stimme mit der durchschlagenden Höhe sei heldischer Ausbrüche ebenso fähig wie betörender Legatobögen – „ein Ausdruck höherer Bühnenwahrheiten.“ – urteilt der österreichische Kultjournalist Heinz Sichrovsky.