Albrecht Mayer ist Artist in Residence 2017/2018

Auftakt u.a. beim 1. Mannheimer Meisterkonzert am 29. Oktober 2017 im Rosengarten: In der Spielzeit 2017/2018 präsentiert Albrecht Mayer mit der Staatsphilharmonie vier verschiedene Programme im Rahmen von insgesamt 11 Konzerten. Auftakt der Reihe bilden am 26., 27., 28. und 29. Oktober 2017 Konzerte in Villingen-Schwenningen, Kaiserslautern, Karlsruhe und Mannheim. Albrecht Mayer zeigt darin die ganze Palette zwischen virtuoser Solo-Darbietung und dem musikalischen Denken als raffinierter Arrangeur. Alle Konzerte finden unter der Leitung von Joseph Bastian statt.
 
Vom 26. Oktober bis zum 29. Oktober 2017 startet die erste Konzertstaffel mit Albrecht Mayer, der sich bereits zum Beginn seiner Staatsphilharmonie-Residenz als überaus facettenreicher Künstler präsentiert: In Villingen-Schwenningen, Kaiserslautern, Karlsruhe und im Rahmen des 1. Mannheimer Meisterkonzerts am 29. Oktober im Rosengarten interpretiert er eigens arrangierte Kompositionen von Mozart und Ravel.
 
Albrecht Mayer weiß zu begeistern und gehört als herausragender Oboist zur Spitze der heutigen Musiklandschaft: seit 1992 ist er Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker und darüber hinaus in aller Welt gefragter Konzertsolist und Kammermusiker. Seit 2006 hat Albrecht Mayer außerdem die künstlerische Leitung der Musikwoche Hitzacker übernommen. Kurz bevor am 3. November 2017 sein neues Album „Tresori d'Iltalia“ bei der Deutschen Grammophon erscheint, ist Albrecht Mayer u.a. im Rahmen des 1. Mannheimer Meisterkonzerts mit der Staatsphilharmonie zu erleben:
 
In Mannheim – dort, wo unter Kurfürst Carl Theodor die Hofmusik florierte, machte Mozart Bekanntschaft mit dem holländischen Arzt und Flötisten Ferdinand Dejeran, für den er 3 Werke, darunter das 1. Konzert für Flöte und Orchester G-Dur, KV 313, schrieb. Der langsame Satz erschien dem Auftraggeber jedoch zu schwerfällig, sodass Mozart es durch das Andante für Flöte und Orchester KV 315 ersetzte. Bei den Konzerten erklingt es in einer von Albrecht Mayer bearbeiteten Fassung für Oboe und Orchester. Auch Maurice Ravels „Le Tombeau de Couperin“ erklingt in einem Arrangement von Mayer, der sein Instrument in einer bravourösen und gleichzeitig unvergleichlich lässigen Spielweise beherrscht. Die in den Jahren 1914 bis 1917 entstandene Suite, ist ursprünglich für Klavier solo komponiert. Jeden der sechs Sätze widmet Ravel einem anderen Bekannten, und schuf so ein klingendes Denkmal für seine im Ersten Weltkrieg gefallenen Freunde.
 
Den Gegenpol zu Mayers Arrangements nehmen, passend zum nahenden Reformationsjubiläum,  zwei Kompositionen ein, die einem theologischen Programm verpflichtet sind. Olivier Messiaens „Les Offrandes oubliée“ zu Beginn des Konzerts sowie Felix Mendelssohn Bartholdys „Reformationssinfonie“ als feierliches Finale, bilden einen reizvollen Kontrast und starken Rahmen für das 1. Mannheimer Meisterkonzert.