Was ist Heimat, was die Fremde? Mit LIEDER AUS DER FREMDE hat die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz mit der Schauspielerin Anja Kleinhans und dem Komponisten Mehmet Yesilcay in der letzten Saison ein Projekt gewagt, das uns bewusst machen soll, wie kostbar unser vermeintlich so selbstverständliches Leben in einer auf Humanismus und Respekt angelegten demokratischen Gesellschaft ist – und wie unerlässlich es ist, dass wir dieses Kostbare bewahren, weiterentwickeln und Menschen aus Not und Verfolgung den Zugang zu eben dieser kostbaren „Welt“ ermöglichen.

Nachdem das Auftragswerk, mit dem  die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz einen Beitrag zur aktuellen Debatte um Integration, Offenheit und Verständigung geleistet hat in der vergangenen Saison seine Premiere gefeiert hat, sieht das Orchester seinen gesellschaftlichen Auftrag jedoch noch nicht als beendet an:
In einer bearbeiteten Fassung für Schulen soll das Projekt weitergetragen werden, um die Diskussion um Flucht und Integration anzuregen. In einer für den Schulbetrieb handhabbaren Ensemblebesetzung und mit der Unterstützung von Anja Kleinhans, sollen Möglichkeiten geschaffen werden, mit Schülerinnen und Schülern in den Dialog zu treten und Themen wie Weltoffenheit, Demokratie, Humanismus und Zukunft altersgerecht zu besprechen und weiterzudenken. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler zu motivieren, ein Bewusstsein für gesellschaftlich brisante Themen zu entwickeln und Mut zu haben, Eigeninitiative zu ergreifen.

LIEDER AUS DER FREMDE für Schulen will den Weg ebnen, um eine Dialog-Kultur zu schaffen und freundschaftliche Begegnungen zwischen allen Menschen zu fördern.