Das Orchester
Die Dirigenten der Staatsphilharmonie
George Pehlivanian
1. Gastdirigent der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

Der amerikanische Dirigent George Pehlivanian, der derzeit in Paris lebt, erregte erstmals 1991 internationales Aufsehen, als er mit 27 Jahren den Großen Preis des Dirigierwettbewerbs von Besançon gewann. Seitdem hat sich sein Ruf als einer der inspirierendsten Dirigenten gefestigt.
Gastdirigate bei den drei großen Londoner Sinfonieorchestern, dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Gewandhausorchester zu Leipzig, der Tschechischen Philharmonie, dem Orchester der Mailänder Scala, den Moskauer Philharmonikern, dem Sydney Symphony und dem Hong Kong Philharmonic Orchestra sowie den Sinfonieorchestern von Montreal, Houston und Toronto markieren die wichtigsten Stationen seiner steilen Karriere.
Auch im Opernrepertoire fühlt sich George Pehlivanian zu Hause. So leitete er bereits „La Traviata“ an der Kirov Oper, die holländische Uraufführung von „Riders to the Sea“ sowie Francis Poulencs „La Voix Humaine“ in der Pariser Cité de la Musique. 2006 debütierte er erfolgreich mit „Ottello“ an der Oper San Carlo Neapel. Ab 2008 wird er in seiner Eigenschaft als Erster Gastdirigent am Cagliari Opera House in Sardinien die musikalische Leitung verschiedener Opern übernehmen. Zudem ist George Pehlivanian gern gesehener Gast bei zahlreichen renommierten Festivals. 2009 ist George Pehlivanian mit Hector Berlioz’ „La Damnation de Faust” erneut an der Oper San Carlo in Neapel zu Gast. 2010 übernimmt er die musikalische Leitung von Rossinis „Barbier von Sevilla” an der Oper Israel.
George Pehlivanian ist seit Januar 2005 künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Slovenian Philharmonic Orchestra. Seit September 2007 ist er darüber hinaus 1. Gastdirigent des Cagliari Opera House. Weiterhin ist er sowohl 1. Gastdirigent der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, als auch Ständiger Gastdirigent des Israel Philharmonic Orchestra. Von 1996 bis 1999 war George Pehlivanian Ständiger Gastdirigent des Residentie Orchesters Den Haag und von 1996 bis 2000 beim Wiener Kammermorchester.