Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

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Musiker & Musikerinnen

1. Violine

Nikolaus Boewer (1. Konzertmeister)

1972 in Berlin geboren, begann er seine Ausbildung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und führte sie danach an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Jens Ellermann und Krzystof Wegrzyn fort. In nationalen und internationalen Wettbewerben errang er zahlreiche Preise, so z.B. beim Leipziger Bach-Wettbewerb, dem internationalen Kocian-Wettbewerb und dem Wieniawski-Lipinski-Wettbewerb in Polen. In den Jahren 1995 und 1996 gehörte er der Stifung Deutsches Musikleben an. Intensive kammermusikalische Tätigkeiten führten zur Zusammenarbeit mit dem Abegg-Trio, dem Alban Berg Quartett und dem LaSalle Quartett. Solistisch trat er u.a. mit der Robert Schumann Philharmonie und der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz auf. Nach Orchestertätigkeiten beim NDSSO Hannover und der Staatsoper Hamburg ist Nikolaus Boewer seit der Saison 2000/2001 1. Konzertmeister der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

N.N.

Jorg D. Blank (2. Konzertmeister)

Jorg D. Blank wurde 1952 in Rinteln/Weser geboren. Er studierte an den Musikhochschulen in Detmold und Essen bei Tibor Varga und Saschko Gawriloff. In der Klasse von Renato De Barbieri am Paganini Konservatorium Genua komplettierte er seine Ausbildung, die er 1973 mit Auszeichnung abschloss. Seit 1977 ist Jorg D. Blank 2. Konzertmeister der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Daneben ist er Mitglied des Deutschen Kammerorchesters und geht einer Internationalen Konzerttätigkeit nach. Seit 1966 ist er regelmäßig als Dozent für Violine und Stilistik an Masterclasses in Korea und der Musikhochschule Maastricht tätig.

Valentina Drori

George Ionescu

Barbara Gawlik

Barbara Gawlik wurde 1955 in Kattowitz geboren. Nach erfolgreichem Schulabschluss studierte sie in ihrer Heimatstadt am Staatlichen Musik-Lyceum. 1979 schloss sie als staatliche Stipendiatin ein Studium am Konservatorium „Rimski-Korssakoff“ in St. Petersburg bei Alexander Fiszer ab. Bis 1983 besuchte sie Meisterkurse bei Wolfgang Marschner, Oleg Krysa und Robert Masters. Parallel lehrte sie sowohl an der Staatlichen Musikhochschule als auch am Musik-Lyceum „Karol Szymanowski“ in Kattowitz. Nach Tätigkeiten im Orchestra da Camera di Oadova e del Veneto und in mehreren Kammermusikensembles, mit denen sie in ganz Europa auftrat, spielt sie seit 1986 als 1. Violine bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Von 1992 bis 1997 erhielt Barbara Gawlik einen Lehrauftrag im Fach „Orchesterstudien“ an der Staatlichen Hochschule für Musik in Mannheim. An der Kreismusikschule Ludwigshafen ist sie seit 1990 nebenamtlich tätig. Barbara Gawlik ist Mitglied im Dachverband Geistiges Heilen e.V., einem Verband der weit über 4400 Einzelmitglieder mit verschiedensten Heilweisen und Weltanschauungen vereinigt.

Nina Martinez

Christophe Renard

Christoph Hertrampf

Anikó Szathmáry

Anikó Katharina Szathmáry studierte bei Rainer Kussmaul, Hansheinz Schneeberger und David Takeno an der Musikhochschule Freiburg und der Guildhall School of Music and Drama in London. Weitere Studien führten sie u.a. zu Saschko Gawriloff und den „Internationalen Ferienkursen für Neue Musik“ nach Darmstadt. Ihre solistische und kammermusikalische Tätigkeit, insbesondere im Duo Violine & Orgel und Violine & Posaune, erstreckt sich auf verschiedene Länder Europas, Amerika, Korea und Japan. Einige Stationen hierbei waren das Musikfestival „ars nova“ des Bayerischen Rundfunks, die „Internationalen Musikfestwochen Luzern“ und die Suntory Hall in Tokio. Anikó Szathmáry spielte Rundfunk- und CD-Aufnahmen u.a. für den br, hr, SWR, Bartók Rádió Budapest, Are- Musikverlag und HUNGAROTON ein. 1994 wurde sie Violinistin der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland- Pfalz. Darüber hinaus ist sie seit 2007 Mitglied des Festspielorchesters der Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth.

Frieder Funk

Geboren 1964 in Karlsruhe, erhielt er ersten Klavier und Violinunterricht im Alter von sieben Jahren. Es folgte ein Studium in Freiburg bei Wolfgang Marschner und Rainer Kussmaul. Von 1994 bis 1996 war er bei der Württembergischen Philharmonie tätig. Seit 1996 ist er Mitglied der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

Johanna Durczok

Johanna Durczok erhielt ihren Violinunterricht im Alter von fünf Jahren bei ihrem Großvater. Durczok studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim in der Klasse von Prof. Roman Nodel, bei dem sie 2007 ihr Studium mit Bestnote abschloss. Bei Prof. Christian Ostertag absolvierte sie ihr solistisches Aufbaustudium. Bereits als Jugendliche gewann sie diverse Wettbewerbe und Preise und nahm an Meisterkursen bei namhaften Professoren wie Prof. Yfrah Neaman, Liviu Prunaru, Remus Azoitei, Michael Flaksman und Prof. Siegfried Palm teil. 2009 gründete sie mit dem Klarinettisten Sebastian Lastein und dem Pianisten Markus Ecseghy das „ensemble Divers“. Zudem trat die Geigerin mehrfach als Solistin u.a. mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester und dem Orchester der 4. Internationalen Orchesterakademie des Nationaltheaters Mannheim unter der Leitung von Christoph Spering auf. Im Gustav Mahler Jugendorchester sammelte sie unter der Leitung von Claudio Abbado weitere Erfahrungen. Johanna Durczok war außerdem als 2. Konzertmeisterin im Kurpfälzischen Kammerorchester sowie als Gastkonzertmeisterin im Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim tätig. Von 2008 bis 2011 arbeitete sie unter Zeitverträgen beim SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg sowie beim hr Sinfonieorchester Frankfurt. Seit Oktober 2011 ist Johanna Durczok Mitglied der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

Hiroaki Furukawa

Hiroaki Furukawa wurde in Tokio geboren. Sein Studium begann er an der Tokio Geidai Musikhochschule und schloss es in Freiburg ab. T. Ohkuma, Y. Unno, W. Marschner, L. Fenyves und A. Rosand waren seine wichtigsten musikalischen Wegbegleiter. Hiroaki Furukawa ist Mitglied der Shofusha, des Schellack Orchesters und Gründer des Chausson Trios.

Julia Schautz

Julia Schautz erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von fünf Jahren an der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu. Von 2001 bis zu ihrem künstlerischen Diplom studierte sie Violine bei Prof. Kolja Lessing an der Musikhochschule Stuttgart, ihr KOnzertexamen legte sie an der Musikhochschule Detmold ab. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie während ihres Erasmusstipendiums am Mozarteum Salzburg bei Prof. Helmut Zehetmair und auf Meisterkursen u.a. bei Donald Weilerstein, Nora Chastain, Hansheinz Schneeberger, Thomas Brandis, Stephan Picard und Ulf Hoelscher. Wichtige Orchestererfahrung sammelte Julia Schautz im European Union Youth Orchestra sowie an Staatsoper Stuttgart und im Radiosinfonieorchester Stuttgart des SWR. Zudem wirkte sie bei Projekten im Mahler Chamber Orchestra, Stuttgarter Kammerorchester und Württembergischen Kammerorchester Heilbronn mit. Julia Schautz erhielt ein Stipendium der Musikstiftung der Landeskreditbank Baden - Württemberg und ist seit Oktober 2004 Stipendiatin in der Musikerförderung des Cusanuswerks. Zur Zeit spielt sie eine Violine von Francesco Ruggieri aus der Landessammlung Baden-Württemberg. Seit Juli 2010 ist Julia Schautz Mitglied der Deutschen Staatsphilharmnie Rheinland-Pfalz.

Yangja Yang

Yangja Yang, wurde 1982 im japanischen Osaka in einem koreanischen Elternhaus geboren. Ihre Violinausbildung erhielt sie an der Universität für Bildende Künste und Musik Kyoto bei Prof. Momoo Kishibe und Prof. Kyoko Shikata. Sie schloss ihre Ausbildung als Jahrgangsbeste ab. Von 2007 bis 2009 studierte sie weiterführend an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Nicolas Chumachenco. Yangja Yang nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, u.a. bei Thomas Brandis, Saschko Gawriloff, Raphael Oleg, Michael Vaiman und Werner Hink. Neben ihrer Orchestertätigkeit war Yangja Yang auch mehrfach solistisch zu hören, so beispielsweise 2006 mit dem Kyoto Sinfonie Orchester und Sarastes „Zigeunerweisen". 2005 und 2008 gab sie zahlreiche Soloabende in Kyoto. Auc als Kammermusikerin ist Yangja Yang aktiv: Gastspielreisen mit verschiedenen Ensembles führten sie nach Frankreich, Tschechien und Österreich. Yangja Yang war Stipendiatin der Meiji Yasuda Cultural Foundation (Japan) und der Landesstiftung Baden-Württemberg. Als Orchesterakademistin war sie von 2008 bis 2010 im Orchester der Komischen Oper Berlin tätig. Seit September 2010 ist Yangja Yang Mitglied der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

N. N.

2. Violine

Marcus Diehl (Stimmführer)

Konstantin Bosch

Konstantin Bosch, Jahrgang 1984, absolvierte sein Doppelstudium bei Prof. Conrad von der Goltz an der Hochschule für Musik Würzburg mit Auszeichnung. Derzeit studiert er bei Prof. Grigori Zhislin. Er debütierte 2000 mit den Hofer Symphonikern und konzertiert seitdem im In- und Ausland, zuletzt als Solist und Konzertmeister der Jungen Philharmonie Köln. 2005 bis 2007 unterrichtete Bosch an der Musikschule Obernburg und bekleidete zeitgleich die Position des stellvertretenden Konzertmeisters des Collegium Aschaffenburg. Seit September 2007 verstärkt Konstantin Bosch die Staatsphilharmonie als stellvertretender Stimmführer der 2. Violinen.

Henriette Niekrawitz

Ionel Ungureanu

Veronika Diekmann

Alice Petrescu

Irina Nicorescu

Inge Schoepflin

Inge Schoepflin wurde in Workuta geboren und ist in Lettland aufgewachsen. Nach ihrer schulischen Ausbildung studierte sie an der Musikhochschule Riga bei Professor Dalmanis. Während des Studiums wurde sie Mitglied des renomierten Rundfunk Orchesters Riga (Dirigent: Vassily Sinaiski). Seit 1989 ist Inge Schoepflin Mitglied der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

Jefferson Schoepflin

Geboren 1964 in Moscow, Idaho, USA, studierte Jefferson Schoepflin an der University of Idaho und der Peabody Conservatory in Baltimore unter Shirley Givens. In dieser Zeit gründete er ein Kammerorchester und war auch als Dirigent aktiv. Seit 1990 ist er Mitglied der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Daneben engagiert er sich als Komponist und Liedermacher und hat bereits u.a. Musik für Film und Fernsehproduktionen geschrieben. Außerdem fiedelt und singt er in der Country-Western-Band „Riders".

Alexandra Weyandt

Ewa Doktor

Ewa Doktor, geboren in Polen, studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Jens Ellermann. Danach folgte ein Aufbaustudium in Arnem (Holland) bei Prof. Natalia Morosowa. Ihre ersten Orchester-Erfahrungen sammelte sie in verschiedenen Orchestern, wie dem Schleswig-Holstein-Festivalorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie der NDR Hannover. Bei den Internationalen Meisterkursen Jeunesses Musicales in Groznjan (Kroatien) vertiefte sie ihre kammermusikalischen Fähigkeiten. Seit 1999 ist sie festes Mitglied der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

Stella Sykora

Stella Sykora trat bereits während ihres Studiums an der Musikhochschule Mannheim - Studiengang Solistische Ausbildung - in der Reihe Junge Elite als Solistin in Baden-Baden auf. Sie ist Gründungsmitglied des Meritis Quartetts, mit dem sie im Rahmen der Schwetzinger Festspiele und bei mehreren Rundfunkproduktionen des SWR zu hören war. Außerdem ist sie Preisträgerin des internen Hochschulwettbewerbes für Streichquartett und nahm an Meiserkursen von Shmuel Ashkenasi, Peter Stein, dem Verdi Quartett, dem Mandelring Quartett und dem Vermeer Quartett teil.

Felicitas Villalón

Felicitas Villalón, Jahrgang 1983, erhielt mit fünf Jahren ihren ersten Geigenunterricht an der Städtischen Musikschule Mannheim. Nach ihrem Abitur begann sie ihr Musikstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Prof. Roman Nodel, das sie bereits im Februar 2007 mit Bestnoten abschloss. Bereits 2006 hatte Villalón ein Stipendium der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz erhalten. Weiterführende Kurse belegte sie bei Prof. Jörg-Wolfgang Jahn, Prof. Ulf Hoelscher, Prof. Nachum Ehrlich, Prof. Wanda Wikomirska, Prof. Kurt Sassmannshaus, Prof. Conrad von der Goltz und Prof. Simon Standage.

Viola

Jacques Mayencourt (Solo)

Jacques Mayencourt, in der altehrwürdigen Stadt Sion im Wallis (Schweiz) geboren, studierte Violine und Bratsche bei Tibor Varga an der Hochschule für Musik Detmold, war 1982 bis 85 dort dessen Assistent und schloss sowohl die künstlerische Reifeprüfung (1985) als auch das Konzertexamen (1987) mit „summa cum laude“ ab. Seit 1989 ist er erster Solobratschist der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, 1992 nahm er eine Lehrtätigkeit im Fach Viola an der Musikhochschule Mannheim auf und unterrichtet zudem regelmäßig bei internationalen Kursen. Sowohl solistisch als auch als Kammermusiker ist Jacques Mayencourt international aktiv. Er ist u.a. Gründungsmitglied von Le Trio ABC und dem Ensemble Huberman, betätigt sich aber auch als Organisator hochkarätiger Konzerte und als Mentor. So bekleidet er die Funktion eines künstlerischen Leiters sowohl bei der Association Musique et Vin im Heimatort Chamoson (Wallis) als auch neuerdings, in der Nachfolge des berühmten Virtuosen und verehrten Lehrers Tibor Varga, beim Concours International de Violon Tibor Varga in Martigny (Wallis).

Martin Straakholder

Martin Straakholder studierte in Hannover bei Heinz-Otto Graf und in Detmold bei Bruno Giuranna. 1982 legte er in Hannover sein Konzertexamen ab. Zusätzlich besuchte er Kammermusikkurse bei Sando Vegh, Raphael Hillyer und Wolfgang Schneiderhahn. 1981 wurde er Solobratscher im Staatsorchester Braunschweig und wechselte 1986 zum Staatstheater Kassel. Seit 1990 hat er diese Position bei der Staatsphilharmonie inne. Als Kammermusiker führten ihn erfolgreiche Konzertreisen nach Dänemark, Frankreich, Italien, Österreich und Schweden.

Gisbert Diekmann

Mariya Lange

Mariya Lange, seit der Saison 2006/07 Vorspielerin der Bratschen bei der Staatsphilharmonie, studierte an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig bei Prof. Dietmar Hallmann. Nach ständiger Aushilfstätigkeit an der Oper ihres Studienortes erhielt die heute 29-jährige Musikerin einen Substitutenvertrag im Sinfonieorchester und in der Kammerphilharmonie des Mitteldeutschen Rundfunks. Nach ihrem Konzertexamen im Juni 2002 war die Bratscherin für zwei Jahre im Tutti des Gewandhausorchesters Leipzig beschäftigt, hatte einen Zeitvertrag bei der Badischen Staatskapelle am Staatstheater Karlsruhe und spielte Projekte u.a. mit den Stuttgarter Philharmonikern, dem Staatstheater Mainz und dem MDR-Sinfonieorchester. Mariya Lange war Stipendiatin des DAAD und Preisträgerin des RWE Energie-Hochschulwettbewerbs.

Gerd Thusek

Gerd Thusek, geboren 1954 in Ludwigshafen, machte 1972 Abitur am hiesigen THG. Erste Orchestererfahrungen sammelte er im Bundes Jugend Orchester und im Landes Jugend Orchester Nordrhein-Westfalen. Er ist Gründungsmitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. Gerd Thusek studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim Heidelberg bei Justus Ringelberg (Geige) und Werner Kloor (Bratsche). W 15 am Schellenbaum des SMK. Seit September 1977 ist er Bratschist bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Zur Zeit letzter Pfälzer Streicher des Orchesters.

Pawel Stawski

Marianne Kühr

Inge Wettmann

Angelika Rumpp

Friederike Bauer

Friederike Bauer studierte zunächst Violine an den Musikhochschulen Stuttgart und „Hanns Eisler“ in Berlin. Ihr Bratschenstudium absolvierte sie anschließend bei Prof. Barbara Westphal an der Musikhochschule Lübeck; während dieser Zeit sammelte sie auch kammermusikalische Erfahrungen in der Klasse Prof. Walter Levin. 1999 bis 2002 war sie Stipendiatin der Villa Musica. Erste Orchesterverpflichtungen führten sie u.a. zur Jungen Deutschen Philharmonie und zum Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Seit 2002 ist sie Mitglied der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

Violoncello

Florian Barak (Solo)

Florian Barak, 1977 in Bad Tölz geboren, erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von sieben Jahren bei Walther Fuchs am Waltershausen Seminar wo er schon frühzeitig Konzerterfahrung sammeln konnte. Er trat u.a. das erste Mal als neunjähriger mit den Münchner Symphonikern als Solist auf. 1995 wurde er als Jungstudent in die Celloklasse von Prof. Walter Nothas an der Münchner Musikhochschule aufgenommen, an der er auch die Meisterklasse 2003 absolvierte.1996 war er 1. Bundespreisträger in der Solowertung bei „Jugend musiziert“. In der Spielzeit 2000/01 wurde er mit einem Stipendium in die Münchner Orchesterakademie aufgenommen, und ist während dieser Zeit regelmäßig im Symphonie Orchester des Bayerischen Rundfunks, sowie der Bayerischen Staatsoper als Cellist tätig. Seit 2002 ist er Solo-Cellist der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Florian Barak konzertiert als Solist und Kammermusiker im In- und Ausland. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Ida Bieler, Hariolf Schlichtig und Martin Ostertag. Er besuchte zusätzlich neben dem Studium Meisterkurse bei Prof. Walter Nothas und Frans Helmerson.

Rut Bantay

Rut Bantay, Jahrgang 1982, erhielt mit sechs Jahren an der Städtischen Musikschule Königsbrunn ersten Unterricht auf dem Violoncello. Von 2002 bis 2007 studierte sie an den Musikhochschulen in Detmold, Dresden und Paris. Es folgte ein künstlerisches Aufbaustudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Troels Svane. Meisterkurse u.a. bei Prof. David Geringas, Prof. Frans Helmerson und Prof. Siegfried Palm komplettierten ihre Ausbildung. Orchestererfahrung sammelte Rut Bantay als Solocellistin des Schwäbischen Jugendsinfonieorchesters, der Bayerischen Landesjugendsinfonie und der Jungen Deutschen Philharmonie. Darüber hinaus war sie Substitutin der Sächsischen Staatskapelle Dresden und 2007 Mitglied der Orchesterakademie des „Schleswig-Holstein Musikfestivals“. In der Spielzeit 2007/08 war sie Cellistin der Orchesterakademie an der Bayerischen Staatsoper München. Seit der Spielzeit 2008/09 verstärkt Rut Bantay die Cellogruppe der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, seit Juni 2010 als stellvertretende Solocellistin.

N. N.

Friedrich-Martin Voigt

Friedrich-Martin Voigt, geboren als Sohn einer Musikerfamilie, in Regensburg, begann seine cellistische Ausbildung bei Fred Buck am Leopold-Mozart-Konservatorium Augsburg. Später setzte er seine Ausbildung bei Professor Julius Berger in Würzburg und bei Klaus Lindig fort. Mit sechzehn Jahren gab er erste Konzerte und Soloabende, zwei Jahre darauf gewann er zahlreiche erste Preise bei deutschen Musikwettbewerben. Es folgten Verpflichtungen in ganz Deutschland und in den USA. Seit 1987 ist er Vorspieler der Cellogruppe der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Daneben ist er als Mitglied mehrerer erfolgreicher Ensembles auch im Bereich Kammermusik aktiv.

Klaus-Jürgen Kucks

Klaus-Jürgen Kucks, 1954 geboren, studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik seiner Heimatstadt Aachen. Nach mit Auszeichnung abgeschlossener Berufsausbildung an der RWTH Aachen, Institut für allgemeine Datenverarbeitungssystheme und Elektrotechnik, begann er sein Musikstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik Köln/Aachen. Mit 19 Jahren war er bereits als Tutti-Cellist im Städtischen Orchester Aachen tätig, dann erfolgte der Wehrdienst im Sinfonieorchester des Stabsmusikkorps der Bundeswehr in der Funktion des 1. Solocellisten. Im Alter von 21 Jahren war er 1. Solocellist im Stichting Limburgs Symphonie Orkest Maastricht, Niederlande, mit 24 Jahren 1. Solocellist bei den Hamburger Symphoniker. 1980 wechselte er als Tutticellist zur Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, für die er auch viele Jahre als 1. Vorsitzender des Hauptpersonalrats im Kultusministerium vertreten war. Klaus-Jürgen Kucks ist Gründer einer Firma für Beschallungs-, Bühnen- und Aufnahmetechnik sowie Initiator und Gründer der Pfälzischen Musikschule und der Musikschule Freinsheim. Seit 2008 ist Klaus-Jürgen Kucks als Dozent beim Landesjugendorchester Hessen tätig. In seiner Freizeit widmet er sich überwiegend der Jugendförderung.

Eric Trümpler

Eric Trümpler, Violoncello, geboren und aufgewachsen in den USA, erhielt im Alter von acht Jahren den ersten Cellounterricht. Er ist seit 1984 Mitglied der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und hat sich dort vor allem um die Kiko:Kinderkonzerte verdient gemacht, die er 1994 gegründet hat und seitdem erfolgreich betreut. Sein Studium begann an der Boston University bei Leslie Parnas. Danach zog es ihn nach Deutschland, die Heimat seiner Großeltern, wo er seine Ausbildung in Berlin an der Hochschule der Künste bei Prof. Wolfgang Boettcher fortsetzte. Im Jahr 1982 belegte er einen Meisterkurs bei Maurice Gendron. Schon als Kind galt seine ganze Begeisterung der Kammermusik, er war regelmäßig auf Kammermusikkursen in Greenwood und Blue Hill in den USA. Mit dem Streichquintett der Heidelberger Kammersolisten war er 1995 auf Tournee in Süd-Amerika. Heute spielt er im Trio Del’Aire, im Ensemble für alte Musik Primavera Musicale und musiziert gelegentlich im Klezmerensemble Colalaila mit Irith Gabriely. Seit 20 Jahren unterrichtet Eric Trümpler Jugendliche an der Lucie-Kölsch-Musikschule in Worms und hat seit kurzem die Leitung des Wormser Kammerorchesters übernommen. Wenn Eric Trümpler nicht gerade mit Musik beschäftigt ist, findet man ihn am ehesten auf den Kletterfelsen der Südpfalz, den Langlaufloipen des Schwarzwalds, im Kanu auf Gewässern aller Welt oder auf den höchsten Alpengipfeln.

Mechthild Boneberg

Mechthild Boneberg wurde 1964 in Ravensburg geboren. Schon als Kind war sie musikbegeistert, war Mitglied im Kinderchor und machte ihre ersten instrumentalen Erfahrungen mit Blockflöte und Klavier. Mit dem Wechsel an ein Gymnasium mit Schwerpunkt Musik entdeckte sie im Alter von dreizehn Jahren die Liebe zum Cello. Im Rahmen eines Musikhochschulstudiums in Würzburg und Saarbrücken studierte sie Cello bei Prof. Julius Berger. Praktische Orchestererfahrung sammelte sie im Hochschulorchester Würzburg, im Kammerorchester Conrad von der Goltz und im Kammerorchester Schloß Werneck, sowie bei diversen Aushilfsengagements. Im Jahr 1986 gewann sie den Salzmann Cello-Wettbewerb in Augsburg. Seit 1987 ist sie Mitglied der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Ihre Fähigkeiten verfeinerte sie auf Meisterkursen bei Maria Kliegel und Martin Ostertag. Ergänzend zur Orchesterarbeit beschäftigt sie sich mit Kammermusik. Nach mehreren Jahren im Alloqui Trio ist sie derzeit Mitglied des Milan Quartetts. In ihrer Freizeit engagiert sie sich ehrenamtlich für den Weltladen Mannheim und begeistert sich für's Wandern.

Johanna Middendorf

Johanna Sofia Middendorf, geboren 1978 in Hannover, erhielt ihren ersten Cellounterricht mit acht Jahren. Beim Wettbewerb Jugend Musiziert gewann sie sowohl solistisch als auch im Ensemble erste Preise. Die Cellistin studierte bei Prof. Heidi Litschauer am Mozarteum in Salzburg, an der Musikhochschule Trossingen bei Prof. Sadao Harada und an der Robert Schumann Hochschule Dortmund bei Prof. Johannes Goritzki im Rahmen des Orchesterzentrums Nordrhein-Westfalen. Meisterkurse bei Prof. Klaus, Prof. Christoph Richter, Prof. Sergio Azzolini und Prof. Wolfgang Böttcher bereicherten die solistische und kammermusikalische Ausbildung. Orchestererfahrung sammelte sie in der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, im Theater und der Philharmonie Essen und im Gürzenich Orchester Köln. Die Deutsche Staatsphilharmonie verstärkt sie seit April 2007. Neben der Orchestertätigkeit widmet sie sich der Kammermusik.

Kontrabass

Joachim Stever (Solo)

Wolfgang Güntner

Wolfgang Güntner ist ab der Saison 2011-2012 stellvertretender Solokontrabassist der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. In Bamberg aufgewachsen absolvierte Wolfgang Güntner seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a. M. bei Prof. Günter Klaus, der Hochschule für Musik Hanns Eisler (Berlin) bei Prof. Stephan Petzold, sowie an den Musikhochulen Mannheim und München bei Prof. Heinrich Braun. Wolfgang Güntner war Mitglied des Bayerischen Landesjugendorchesters sowie des Bundesjungendorchesters und der Jungen Deutschen Philharmonie. Engagements führten ihn schon während seiner Ausbildung projektweise zum SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg und dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim. Ab 2009 war er mehrfach mit der Staatsphilharmonie zu hören und begleitete das Orchester z. B. auf der USA-Tournee Anfang 2011. Wolfgang Güntner war Stipendiat der Landessammlung Rheinland-Pfalz und der Villa Musica. Letzteres ermöglichte es ihm, an der Seite von renommierten Professoren wie Menahem Pressler, Wolfgang Meyer, Patrick Demenga oder Ulf Rodenhäuser Kammermusik zu machen.

Alexander Kunz

Alexander Kunz wurde in Berlin geboren und lebt derzeit mit seiner Familie in Freinsheim in der Pfalz. Seine Ausbildung zum Kontrabassisten verdankt Alexander Kunz vor allem drei Personen: Klaus Stoll (Vorbild), Frank Reinecke (Vertrauter ) und Rolf Ranke (unerbittlicher Lehrer an der HDK Berlin). Sehr schnell ging es dann ins Orchester: Rias Jugendorchester, Junge Deutsche Philharmonie, Berliner Philharmoniker, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks und schließlich seit 1991 die Festanstellung bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Neben dem großen Orchester Kammermusik zu machen, ist für Alexander Kunz ein besonderer Spaß. Seine geheimen Vorlieben liegen da im Barock und der zeitgenössischen Musik

Dietrich Schlender

Michael Niekrawitz

Sebastian Geppert

Flöte

Christiane Palmen (Solo)

Christiane Palmen machte schon früh beim Wettbewerb Jugend musiziert durch mehrere erste Preise sowohl in der Solowertung, als auch im Ensemble auf sich aufmerksam. Nach dem abermaligen Gewinn des Bundespreises in der Solowertung entschloss sie sich zum Musikstudium bei Prof. Rütters an der Folkwanghochschule Essen. Sie gewann nicht nur den Hochschulwettbewerb und den Folkwangpreis, sondern auch die Bundesauswahl Konzerte junger Musiker. Ein Meisterkurs bei Peter-Lukas Graf rundete ihre Ausbildung ab, das Konzertexamen bestand sie mit Auszeichnung. In direkter Folge wurde sie 1. Soloflötistin der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Durch den Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs und die Aufnahme in die Künstlerliste des Deutschen Musikrates konnte sie sich weiter als Solistin profilieren.

Hildegard Boots

Hildegard Boots, geboren 1965, erhielt ihren ersten Flötenunterricht bei Ulrich Lewin an der Musikschule Lüdinghausen. Sie war mehrfache Preisträgerin sowohl in der Solo- als auch in der Ensemblewertung bei Landes- und Bundeswettbewerben "Jugend musiziert" und erhielt 1985 den Kulturförderpreis der Stadt Selm. Im Anschluss an ihr Studium an der Folkwang-Hochschule Essen bei Professor Rütters war sie für eine Spielzeit als Solopiccolistin bei den Hofer Symphonikern engagiert. 1992 kam sie als Flötistin zur Deutschen Stsstsphilharmonie Rheinalnd-Pfalz. Zusammen mit Stefan Boots ist sie Mitglied des renommierten Flötenquartetts ViF, das zuletzt für seine CD "Barrox" mit dem "Echo Klassik Preis 1997" für Kammermusik ausgezeichnet wurde.

Joachim Schmitz

Christelle Hoffman

Christelle Hoffman studierte von 1992 bis 1997 in ihrem Heimatland Belgien Orchestermusik im Fach Flöte bei Jean-Michel Tanguy am königlichen Musikkonservatorium Brüssel. Schon während ihres Studiums, dass sie mit Auszeichnung, dem Diplôme Supérieur de Flûte, abschloss, gewann sie zahlreiche Wettbewerbe. Im Anschluss daran führte sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Heidelberg-Mannheim fort und erreichte dort im Jahr 1998 das Diplom zur künstlerischen Ausbildung. Nach einem neunmonatigen Engagement am Nationalorchester von Belgien, erhielt sie nach erfolgreichem Probespiel die Stelle der Solo-Piccoloflöte bei der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen. Neben ihrer Tätigkeit im Orchester wirkt sie als Solistin bei den verschiedensten kammermusikalischen Projekten, wie zum Beispiel seit 2004 dem Duo Mariance (Flöte und Harfe), mit. Ausserhalb der klassischen Musik ist sie bei der Frauen-Cabaret-Truppe Die Palastsirenen aktiv.

Oboe

Rainer Schick (Solo)

Der 1965 geborene Rainer Schick erreichte schon als Jugendlicher zahlreiche Auszeichnungen, u.a. beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, bei dem er 1981 den 3. Bundespreis und 1983 den 1. Bundespreis im Fach Oboe errang. Er studierte ab 1984 bei Prof. Heinz Holliger in Freiburg und absolvierte dort seinen Abschluss mit Auszeichnung. Es folgten Förderpreise beim Deutschen Musikwettbewerb in den Jahren 1989 und 1991 und die Aufnahme in die Bundesauswahl “Konzerte Junger Künstler 1990/1991". Er war Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg, Mitglied des Bundesjugendorchesters und der Jungen Deutschen Philharmonie. Seit 1989 ist er Solo-Oboist der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, darüber hinaus engagierter Kammermusiker und Solist vieler Konzertreihen. Tourneen als Solist mit dem Tübinger Kammerorchester sowie anderen Ensembles führten ihn in über 25 afrikanische, zehn asiatische Staaten sowie in zahlreiche europäische Konzertsäle.

Doris Mende

Doris Mende wurde 1977 in München geboren und studierte an der dortigen Musikhochschule zunächst drei Jahren als Jungstudentin bei Professor Hagen Wangenheim und von 1997 bis 2003 in der Oboenklasse von Professor Günther Passin, zuletzt in der Meisterklasse. Sie ist Mitglied zweier Bläserquintette und eines Bläsertrios und Stipendiatin bei Villa Musica und der Yehudi Menuhin Stiftung Live Music Now. Nach mehrjähriger Aushilfstätigkeit an der Solo-Oboe in renommierten Orchestern u.a. 2001 im Staatstheater am Gärtnerplatz und projektweise bei den Bochumer Symphonikern und dem Philharmonischen Orchester Hamburg war sie in der Spielzeit 2003/2004 als stellvertretende Solo-Oboistin im Staatstheater Kassel engagiert. 2004/2005 war sie Solo-Oboistin des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Im Dezember 2005 hat sie ihre Tätigkeit als stellvertretende Solo-Oboistin bei der Staatsphilharmonie aufgenommen.

Regina Wolf

Petra Fluhr

Petra Fluhr begann ihre musikalische Ausbildung 1974 bei Willi Bachert, damaliger Solo-Oboist in Ludwigshafen. 1978 nahm sie ihr Studium der Musikpädagogik mit dem Hauptfach Oboe an der Staatlichen Musikhochschule Mannheim auf und beendete dieses 1981 erfolgreich. Von 1981 bis 1985 studierte sie Orchestermusik bei Prof. Pierre Feit an der Folkwang-Hochschule in Essen und schloss dieses mit einem Diplom ab. Petra Fluhr belegte Meisterkurse bei Prof. Ingo Goritzki, Lajos Lencses, Manfred Clement und Günther Passin. Von 1976 bis 1983 sammelte sie Orchestererfahrung im Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz, im Jugendorchester der Europäischen Gemeinschaft unter Claudio Abbado und in der Jungen Deutschen Philharmonie. Sie ist mehrfache Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „Jugend Musiziert“, 1. Preisträgerin des Mozartwettbewerbs Mannheim sowie Preisträgerin des International Young Concert Artists Competition of Royal Tunbridge Wells in England. Seit 1984 ist die Mitglied der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus geht sie seit 1985 einem Lehrauftrag an der Musikschule Mannheim nach. Petra Fluhrs Augenmerk liegt außerdem auf kammermusikalischen Tätigkeiten, so ist sie Mitglied der Kammersolisten sowie der Kammersolistinnen der Staatsphilharmonie, des Mannheim Bläserquintetts, des Bläseroktetts „Oktopus“ sowie der Ensembles „Obvicell“, "Les Dames" und „Klangström“. Zehn Jahre in Folge war sie außerdem Kammermusikdozentin beim Kammermusikkurs des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz. Petra Fluhr ist darüber hinaus im musikorganisatorischen Bereich tätig: Sie war zehn Jahre lang Vorsitzende des Tonkünstlerverbandes Rhein-Neckar mit entsprechender Organisationstätigkeit von Konzerten, Schülerveranstaltungen, Fortbildungsveranstaltungen und Meisterkursen. Sie übernahm die Seminarleitung bei der Fortbildung von Musikern und Musikerziehern des Verbands der Musikschullehrer, des Tonkünstlerverbands Baden-Württemberg, der GEDOK, des österreichischen Verbands der Musikerzieher und bei verschiedenen deutschen Musikhochschulen. Petra Fluhr ist seit 1990 Kinesiologin mit Ausbildung in Touch for Health, Brain Gym, Health Kinesologie sowie Three in One Concepts und in der Musikkinesiologie tätig.

Klarinette

Gerhard Kraßnitzer (Solo)

Gerhard Krassnitzer wurde 1973 in Friesach, Kärnten geboren. Nach dem Instrumental- und Gesangspädagogikstudium am Joseph Haydn-Konservatorium in Eisenstadt absolvierte er von 1994 bis 2000 das Konzertfach-Studium Klarinette an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei Prof. Peter Schmidl und schloss mit Auszeichnung ab. Beim nationalen österreichischen Wettbewerb „Gradus ad Parnassum” erhielt er 1997 mit dem Holzbläserquintett „Con amore” den 2. Preis sowie den Sonderpreis der Wiener Philharmoniker. Weitere Preise erhielt er 1997 und 1998 beim Internationalen Musikwettbewerb „Pacem in terris” in Bayreuth. Die Liebe zur zeitgenössischen Musik entdeckte er beim Ensemble des 20. Jahrhunderts (Wien), dem er seit 1995 angehört. Seit 2000 ist Gerhard Kraßnitzer Soloklarinettist der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

Julius Kircher

Julius Kircher, geboren 1981, erhielt den ersten Unterricht mit 9 Jahren. Nach Kammermusik- und Meisterkursen bei Prof. Eduard Brunner begann er bei diesem 2001 sein Studium an der Hochschule für Musik Saar. Julius Kircher ist Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und 1. Preisträger beim 13. Walter-Gieseking-Wettbewerb in der Sparte Holzbläser. Es folgten Aushilfstätigkeiten bei den Münchner Philharmonikern, im Münchener Kammerorchester sowie dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn. Nach der Aufnahme in die Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks im Mai 2007 konzertierte er mit dem Orchester u.a. in Luzern, Bregenz, London, Edinburgh und Tokio sowie auf dem erstmalig stattfindenden Kammermusikfestival „ErstKlassik am Sarnersee“ mit Solisten des Symphonieorchesters des BR. Als Solist tritt Julius Kircher regelmäßig mit verschiedenen Orchestern auf, u. a. mit Mitgliedern des Rundfunk – Sinfonieorchesters Saabrücken. Seit Dezember 2008 ist Julius Kircher stellvertretender Soloklarinettist der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen.

Anne Scheffel

Die Klarinettistin Anne Scheffel, geboren 1980 in Mönchengladbach, erhielt ihren ersten Klarinettenunterricht im Alter von zehn Jahren. 1998 wurde sie als Jungstudentin in die Klasse von Professor Ralph Manno an der Musikhochschule Köln aufgenommen. Im Februar 2006 legte sie ihr Künstlerisches Diplom ab. Das Semester 2002/03 absolvierte Anne Scheffel bei Professor Hans Colbers am Conservatorium Amsterdam. Internationale Meisterkurse vervollständigen die künstlerische Ausbildung der mehrfachen Preisträgerin im Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“. Zuerkannt wurden ihr auch der Publikumspreis des Louis-Spohr-Fördervereins, der zweite Preis beim Wettbewerb der Stiftung Helga und Paul Hohnen sowie der zweite Preis des Vereins der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik Köln. In der Spielzeit 2003/04 war die Klarinettistin Praktikantin bei den Duisburger Philharmonikern, wo sie in der Folgesaison einen Zeitvertrag als zweite Klarinettistin erhielt. Seit der Saison 2006/07 ist Anne Scheffel Mitglied der Staatsphilharmonie.

Johannes Moog

Fagott

Ulrich Freund (Solo)

Ulrich Freund wurde in Dortmund geboren und erhielt ersten Fagottunterricht bei Hans Binder, dem 1. Solo-Fagottisten des Philharmonischen Orchesters Dortmund. Seine Ausbildung führte ihn zu Prof. Helman Jung und Prof. Albert Hennige an die Nordwestdeutsche Musikakademie in Detmold. Zudem besuchte er Meisterkurse bei Milan Turkovic und Klaus Thunemann. Ulrich Freund war 1978 erster Preisträger und Stipendiat des Kulturkreises im Bundesverband der deutschen Industrie. Solistische und kammermusikalische Verpflichtungen führten Ulrich Freund u.a. nach Japan, in die USA und ins europäische Ausland. Seit 1984 ist er Lehrauftragter für Fagott und Kammermusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Im Rahmen der Hochschultätigkeit führte Freund zahlreiche Kammerkonzerte und Schul- und Kindergartenkonzerte durch. Zudem wirkt der Fagottist über viele Jahre als Bläserdozent beim Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz. Nicht wenige seiner Schüler und Ensembles konnten sich beim Wettbewerb Jugend musiziert qualifizieren. Seit 1979 ist er erster Solo-Fagottist der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.1981 gründete er die Kammersolisten der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Von 1981 bis 2002 war Ulrich Freund Orchestervorstand der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. In dieser Funktion initiierte er die Gründung der orchestereigenen Konzertreihe „So:um:5“ und die Einrichtung des „Philharmonischen Kaleidoskops - Tag der offenen Tür".

N. N.

Dieter Zick

Eckhard Mayer

Eckhard Mayer wurde 1962 in Mannheim geboren. Mit elf Jahren begann er Querflöte zu spielen. Später wechselte er zu seinem Lieblingsinstrument, dem Fagott, und nahm Unterricht bei Harald Figge, ehemals Solofagottist des Orchesters des Nationaltheaters Mannheim. Erste Orchestererfahrung sammelte Eckhard Mayer im damals neugegründeten Mannheimer Jugendsinfonieorchester. Es folgte das Fagott-Studium bei Prof. Alfred Rinderspacher an der Staatlichen Hochschule für Musik Heidelberg-Mannhein. Bereits während seines Studium (1986) wurde er als Fagottist und Kontrafagottist Mitglied der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Neben seiner Orchestertätigkeit widmete sich Eckhard Mayer langjährig, unter anderem als Assistent von Prof. Alfred Rinderspacher an der Musikhochschule Mannheim, der pädagogischen Arbeit. Eckhard Mayer ist Gründungsmitglied der Kammermusikreihe „So:um:5“. Neben der Musik gilt seine Leidenschaft dem Drachenbootfahren und der Pflege seines Oldtimerhobbys.

Horn

Sjön Scott (Solo)

1959 in Kalifornien (USA) geboren, studierte Sjön Scott an der Indiana University in Bloomington. Seit 1996 ist er Solo-Hornist der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, eine Position, die er auch schon 1980 bis ’86 inne hatte. Weitere Engagements als Solo-Hornist führten ihn an das Züricher Opernhaus und zum Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks.

Andreas Klebsch

Der in Leverkusen-Opladen geborene Andreas Klebsch studierte Horn an der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Erich Penzel. Schon während seiner Ausbildung konzertierte er im Jugendorchester der Europäischen Gemeinschaft. Von 1984 bis 1987 war Andreas Klebsch als Solo-Hornist bei den Remscheider Sinfonikern engagiert. Seit 1987 ist er koordinierter 1. Hornist der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

Anne-Eli Olsen

Die Hornistin Anne Eli Olsen stammt aus dem norwegischen Bergen. Ihr Musikstudium absolvierte sie in Oslo und Köln. Nach Engagements beim Stavanger Sinfonieorkester (Norwegen) und der Deutschen Kammerphilharmonie in Frankfurt ist sie seit 1990 Mitglied der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Neben ihrer Tätigkeit im Orchester ist Anne Eli Olsen mit dem Hornquartett Vi fire auch im kammermusikalischen Bereich erfolgreich.

Richard Schneider

Stefan Wulfert

In Paderborn geboren, studierte Stefan Wulfert zunächst Schulmusik und Griechisch in Köln, und absolvierte im Anschluss ein Aufbaustudium im Fach Horn in der Klasse von Prof. Penzel. Erste Orchestererfahrung sammelte er im Bundesstudentenorchester. Engagements führten ihn nach Abschluss seiner Ausbildung zur Nordwestdeutschen Philharmonie in Herfurt, der Rheinischen Philharmonie Koblenz und schließlich zur Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Neben der Arbeit im Orchester musiziert Stefan Wulfert auch erfolgreich in verschiedenen Kammermusikensembles.

Michael McElhinney

Der 1953 im schottischen Lanark geborene Hornist studierte bei Maurice Temple an der Royal Scottish Academy of Music and Drama und an der Londoner Royal Academy of Music bei Ifor James. Kurz nach seinem Diplom kam Michael McElhinney nach Deutschland und spielte zunächst u.a. am Staatstheater Wiesbaden, bevor er von 1978 bis 2005 dem Orchester des Staatstheaters Mainz angehörte. Jahrelang war der Hornist zudem Mitglied im Mainzer Bläserensemble und im Mainzer Kammerorchester. Im Zuge der Strukturreform der rheinland-pfälzischen Orchesterlandschaft wechselte Michael McElhinney nun im Dezember 2005 zur Staatsphilharmonie nach Ludwigshafen.

Trompete

Klaus Wendt (Solo)

Friedhelm Bießecker

Friedhelm Bießecker wurde am 30.03.1957 in Heidelberg geboren und erhielt mit 10 Jahren ersten Trompetenunterricht. 1977 begann er sein Studium an der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim, bei Herrn Karl Lässig, ehemals 1. Trompeter am Nationaltheater Mannheim. Von 1978 bis 1979 war Friedhelm Bießecker Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. Seit März 1980 ist er 1.Trompeter der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen. Daneben führen ihn Gastengagements regelmäßig zu zahlreichen deutschen Orchestern, wie z.B. die Rundfunksinfonieorchester Berlin, München und Frankfurt, sowie das Bachkollegium Stuttgart (Helmuth Rilling) und die Deutsche Kammerphilharmonie. Friedhelm Bießecker ist Mitglied des Trios con Tromba mit Iris Wagner-Göttelmann und Stefan Göttelmann. Zudem geht er einer ausgedehnten solistischen Tätigkeit im In- und Ausland nach.

Hans-Peter Maaßen

Joachim Keller

Nach dem Studium in Maastricht, Essen und Lübeck spielte der Trompeter Jochen Keller (Jahrgang 1966) in den Orchestern von Flensburg und Lübeck. Seit 1995 ist er Orchestermitglied der Staatsphilharmonie, mit der letzten Saison 2005/06 wurde er zudem auch Konzertpädagoge des rheinland-pfälzischen Vorzeigeorchesters. Das besondere Anliegen von Jochen Keller ist es, das Interesse des jüngeren Publikums durch speziell auf diese Altersgruppe zugeschnittene Angebote zu wecken und sie damit langfristig an das Orchester zu binden. Als Familienvater fällt es dem Konzertpädagogen besonders leicht sich in Kinder und Jugendliche hineinzuversetzen.

Posaune

Jürgen Schaal (Solo)

Jürgen Schaal wurde 1974 in Tübingen geboren und erhielt mit 12 Jahren seinen ersten Posaunenunterricht. Nach dem Abitur und einem 1.Bundespreis bei Jugend Musiziert studierte er an der Guildhall School of Music and Drama in London, später auch an der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin sowie in Mannheim und Wien. Während seines Studiums spielte er im Gustav-Mahler-Jugend-Orchester und im Pacific Music Festival Orchestra. Er war Solo-Posaunist der Norddeutschen Philharmonie Rostock und des SWR-Rundfunkorchesters Kaiserslautern bevor er 2006 zur Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz kam. Solistisch war Jürgen Schaal bereits mit der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz sowie bei den Berliner und Schwetzinger Festspielen mit Stockhausen und Eötvös zu hören. Er spielte im Mahler Chamber Orchestra, dem Luzern Festival Orchestra sowie dem Orchestra Mozart in Bologna unter Leitung von Claudio Abbado und verstärkt regelmäßig das Cyprus Symphony Orchestra als Gast. Seit 2009 ist Jürgen Schaal ausserdem Lehrbeauftragter der Musikhochschule Heidelberg-Mannheim und leitet die Posaunen-Registerproben der Bläserphilharmonie.

Armin Fischer-Thomann

Hans-Manfred Breika

1958 in Temeschburg geboren, bekam Hans-Manfred Breika mit 5 Jahren Geigenunterricht. Später erhielt er Unterricht im Trompetenspiel, der auch sein Interesse an der Posaune weckte. Nach dem Besuch des Musikgymnasiums in seiner Heimatstadt studierte er an der Musikhochschule in Freiburg. Seit 1985 ist Hans Breika als Bassposaunist der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz tätig. Darüber hinaus ist er Mitglied des Posaunenensembles Trombonissimo und Leiter des Sinfonischen Blasorchesters Ludwigshafen.

Ilya Danilov

Tuba

Ralf Rudolph

Ralf Rudolph wurde 1962 in Neustadt geboren. Nach seinem Abitur im Jahre 1981 am Leibniz-Gymnasium Neustadt, wurde er Bundespreisträger „Jugend musiziert" und begann sein Studium an der Musikhochschule in Mannheim. 1984 wurde er während seines Studiums Mitglied der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Zwei Jahr später schloss er sein Studium mit Diplom ab. Er spielt nicht nur im Orchester sondern ist auch in weiteren Ensembles wie dem „Rennquintett“ und der Kolpingskapelle in Hambach tätig. Daneben ist Ralf Rudolph als Dirigent aktiv und ist Träger der Dirigentennadel in Gold des Deutschen Blasmusikverbandes. Seit 2001 hat er einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Saarbrücken inne. Seine Zöglinge spielen u.a. in Stuttgart, Wiesbaden, Cottbus, Essen sowie an der Bayerischen Staatsoper München. Neben der Musik gehört seine Leidenschaft den Eisenbahnen. Seit 1975 ist er aktives Mitglied im Eisenbahnmuseum Neustadt. 1996 erwarb er seine Lizenz zum Dampflokomotivführer.

Pauke/Schlagzeug

Harald Persicke (Solo)

Harald Persicke, gebürtig aus Kassel, erhielt mit sechs Jahren ersten Instrumentalunterricht. Es folgte ein Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Orchestererfahrung sammelte der junge Musiker als Stipendiat der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker und als Mitglied des EU-Jugendorchesters. Harald Persicke spielte als Pauker beim NDR Sinfonieorchester und der Oper Hamburg, beim Leipziger Gewandhausorchester sowie als Solopauker in Bielefeld und beim Konzerthausorchester Berlin.

Bernd Mallasch

Peter Knollmann

Lars Lauer

ars Lauer studierte von 1992 bis 1997 Schlagzeug und Pauken mit Diplom in den Fächern Orchestermusik und Musikerziehung an der Hochschule für Musik und Theater in Saarbrücken. Seit 1997 ist er als Schlagzeuger bei der Staatsphilharmonie Rheinland -Pfalz in Ludwigshafen tätig. Sein Wirken umfasst die Musik der Klassik bis zur Moderne, CD-Aufnahmen, Rundfunkproduktionen, Filmmusiken und ausgedehnte Tourneen im In- und Ausland. Neben der Orchestertätigkeit ist er als Dozent für Schlagzeug an der Fachhochschule Heidelberg im Lehrauftrag tätig.

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