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Die Wege auf unserer Tournee sind lang. Über 3.500 Kilometer kommen insgesamt zusammen. Teilstrecken von 500 Kilometern bis zum nächsten Konzertort sind oft keine Seltenheit. Und so ist nicht nur konzertieren sondern auch Busfahren ein großes Thema auf unserer Tournee.
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Wie sind sie denn eigentlich, die Amerikaner? Immer wieder ein interessantes, facettenreiches Thema. Und natürlich schaut man als Besucher aus Good Old Germany auch gerne ganz genau hin. Es ist halt ein bisschen so wie im Sommer zu Hause vor seiner italienischen Eisdiele, wenn man mit der Espressotasse in der Hand ohne sich etwas anmerken zu lassen lässig die Vorübergehenden studiert …
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Als bekannt wurde, dass wir nach Amerika fahren, habe ich mich ganz besonders gefreut. Ich komme ursprünglich aus Neuengland und so ist die Tournee natürlich neben vielen Konzerten in meinem Heimatland auch eine willkommene Gelegenheit alte Freunde wieder zu treffen und: Ein altes Hobby wieder aufleben zu lassen, dass ich vor allem während meines Studiums in Boston an der historischen Old North Church ausgeübt habe.Mehr

Noch ein freier Tag. Der letzte, bevor die große Konzert- und Busfahrlawine ins Rollen kommt. Über 900 Meilen sind nochmals bis nach Orlando, Florida zu bewältigen. Und: jeden Abend Konzert. Und weil wir immer noch in unserem Hotel in Fair Oaks wohnen (übrigens der längste Hotelaufenthalt am Stück auf unserer Tournee), bot es sich natürlich an, noch einen weiteren Tag in Washington zu verbringen.
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Washington an einem Tag… der beste Weg, einen bleibenden Eindruck mitzunehmen, ist der, sich auf ein touristisches „must see“ zu konzentrieren und den Rest des Tages durch die Stadt treiben zu lassen, in der Hoffnung, ein Abenteuer zu erleben, das man zu Hause erzählen kann.
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Die Staatsphilharmonie erobert die amerikanische Hauptstadt! Der 8. Tag unserer USA-Reise ist Konzertfrei. Und so brechen wir bereits um 10.00 Uhr mit zwei Bussen Richtung Washington auf. Rund eine Stunde Fahrzeit bei heftigem Schneetreiben.
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Heute noch ein Reisetag. Darunter zwei Stunden Pause auf einem amerikanischen Rasthof wegen Busfahrerwechsel. Dabei sind wir unseres südamerikanischen Fahrers „sin gas, con gas“, wie er in internen Kreisen genannt wird, verlustig gegangen. Sein unruhiger Fahrerfuß hatte unseren Mägen in den vergangenen Tagen stark zugesetzt. Bei so einer langen Fahrt hat man Zeit, sich über Land und Leute Gedanken zu machen. Nach acht Stunden Busfahrt dann Ankunft im Hotel Fairfax Marriott Oaks. Ich ziehe alleine los, um mir ein Bild von meiner Umgebung zu machen. Mit Jazz auf dem Iphone und einem fünfminütigen Gang durch die Kälte erreiche ich die nächste Mall und tauche in die amerikanische Gesellschaft ein. Inkognito sozusagen. Levi’s Jeans am Körper, Red Wings an den Füßen bin ich äußerlich kaum von einem Amerikaner zu unterscheiden.
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315 Meilen Fahrt von Hartford nach Elmira und ein Konzert mit Werken von Richard Strauss, Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms im Clemens Center of the Performing Arts standen am 6. Tag der USA-Reise der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz auf dem Programm. Der Tourneealltag nimmt langsam Fahrt auf.
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