Zauberlehrling am Rhein

Mit Konzerten der Ausnahmegeiger Guy Braunstein und Kolja Blacher eröffnet die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in der kommenden Spielzeit ihre Abonnementprogramme in Mannheim und Ludwigshafen.
„Namhafte Solisten, eine bestens aufgelegte Staatsphilharmonie und ein ambitioniertes Programm garantieren neun spannende und hochemotionale Konzertabende für unser Publikum in der Metropolregion Rhein-Neckar,“ freut sich GMD Karl-Heinz Steffens. Auch Rainer Neumann, Intendant des rheinland-pfälzischen Konzertorchesters, zeigt sich hochzufrieden: „Wir sind bestens aufgestellt: Mit dem Cello-Senkrechtstarter Julian Steckel, dem Trompeter Wolfgang Bauer – ECHO-Klassik-Preisträger 2009, dem Hornisten Stefan Dohr und der finnischen Pianistenpersönlichkeit Antti Siirala ist es uns erneut gelungen herausragende Solisten an den Rhein zu holen. Programmatisch beginnen wir in Ludwigshafen einen Beethoven-Zyklus: In den kommenden Spielzeiten präsentieren wir im Pfalzbau alle Sinfonien des Komponisten.“ Der Startschuss zur neuen Saison der MANNHEIMER MEISTERKONZERTE fällt am 3. Oktober 2010. Erwartet wird zur Saisoneröffnung Kolja Blacher, der Beethovens Violinkonzert musizieren wird. Ergänzt wird der Konzertabend durch Antonín Dvořáks 1885 uraufgeführte 7. Sinfonie. Sinfonische Chormusik steht dann beim zweiten Konzertabend (21. November 2010) im Mozartsaal auf dem Programm. Dirigent Ralf Otto und der Bachchor Mainz setzen gemeinsam mit einem ausgewählten Solistenquartett einen Meilenstein der Musikgeschichte in Szene: Giuseppe Verdis „Messa da Requiem“, zugleich Weltendrama und Jenseitsschauspiel. „Festlich“ wird es dann am 11. Dezember 2010 im Mannheimer Rosengarten. Auf dem Programm: Barocke Werke von Händel und Bach und Romantisches von Mascagni, Gounod und Tschaikowsky. Im solistischen Fokus steht die junge Sopranistin Felicitas Fuchs. Mit Brahms Klavierkonzert Nr. 2 stellt am 12. März 2011 der finnische Pianist Antti Siirala sein außergewöhnliches Können unter Beweis. Ergänzt wird der Konzertabend durch Claude De-bussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“ und Béla Bartóks „Der wunderbare Mandarin“. Zum fulminanten Saisonfinale (2. April 2010) wird dann der 1. Solohornist der Berliner Philharmoniker Stefan Dohr mit Richard Strauss’ Hornkonzert Nr. 2 im Musensaal begrüßt. Umrahmt wird der Konzertabend durch Carl-Maria von Webers „Freischütz“-Ouvertüre und Anton Bruckners vierter Sinfonie mit dem Beinamen „Romantische“. Bei allen vier Sinfoniekonzerten am Pult der Staatsphilharmonie: GMD Karl-Heinz Steffens. „Ein großes Plus für die Mannheimer Meisterkonzerte – ist doch die künstlerische Verbindung zwischen Chefdirigent und Orchester eine ganz Besondere“, so Intendant Rainer Neumann. Und noch etwas gibt den Sinfoniekonzerten im Musensaal eine besondere Note: Im Vorfeld der jeweiligen Veranstaltung findet auch in der Saison 2010/11 eine szenische Einführung statt. Schauspieler Wolfgang Heitz leiht sich Gedanken und Worte eines Komponisten dessen Werk auf dem Programm steht und lässt ihn in einer halbstündigen szenischen Lesung Interessantes und Wissenswertes aus seinem Leben berichten. „Die szenische Einführung ‚Komponisten erzählen’ erfreut sich bereits einer großen Fangemeinde“, berichten Alexandra Hodapp und Mi-chael Heintz von der Agentur Mannheim Klassik – Servicepartner der Mannheimer Meisterkonzerte. Da die Platzkapazität im Stamtizsaal begrenzt ist, empfiehlt es sich frühzeitig vor Ort zu sein. Die nächsten Termine: Ludwig van Beethoven – 3.10.2010, Georg Friedrich Händel – 11.12.2010, Béla Bartók – 12.03.2011, Richard Strauss – 2.4.2011. Beginn: Jeweils um 19.20 Uhr im Stamitzsaal. Alle Konzerte finden im Rosengarten, Mannheim statt. Beginn: 20.00 Uhr. Informationen, Abonnements, Online-Tickets: Abonnements und Einzelkarten sind ab sofort erhältlich unter: Mannheim Klassik – Die Agentur, http://www.mannheim-klassik, Telefon (0621) 599 09 83.Einen besonderen Akzent setzt die Staatsphilharmonie bei Ihren PHILHARMONISCHEN:KONZERTEN 2010/11 mit einem neuen Zyklus: Sämtliche Beethoven-Sinfonien kombiniert mit solistischen Meisterwerken der klassischen Moderne: „Wir haben einige Meilensteine der Musikgeschichte im Programm: Von Schostakowitschs erstem Violinkonzert bis hin zu Zimmermanns Trompetenkonzert ‚Nowbody knows the trouble I have seen’,“ so GMD Karl-Heinz Steffens.
Gestartet wird im Pfalzbau Ludwigshafen am 23. Oktober 2010. Zu Gast ist Guy Braunstein, 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker und damit ein ehemaliger Kollege von GMD Karl-Heinz Steffens. Gemeinsam musiziert wird Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 1, umrahmt von Beethovens „Leonoren“-Ouvertüre Nr. 2 und seiner siebten Sinfonie.
Ebenfalls in den Händen von Karl-Heinz Steffens liegt die musikalische Leitung des zweiten Konzertabends (5. Dezember 2010) im Ludwigshafener Pfalzbau. Erwartet wird Wolfgang Bauer, mit dem ECHO Klassik 2009 als „Instrumentalist des Jahres“ ausgezeichnet, mit Bernd Alois Zimmermanns Trompetenkonzert „Nowbody knows the trouble I have seen“ von 1954. Beethovens 1. und 5 Sinfonie ergänzen das 2. Philharmonische:Konzert.
Franz Liszts 2. Klavierkonzert steht dann im Fokus des 3. Philharmonischen:Konzerts am 27. März 2011. Solistin ist die bulgarische Pianistin Plamen Mangova. Am Pult gibt es ein Wiedersehen mit dem jungen Russen Dmitri Slobodeniouk, der dazu Robert Schumanns „Manfred“-Ouvertüre und Peter I. Tschaikowskys Sinfonie Nr. 6, die so genannte „Pathétique“, dirigieren wird.
Paul Dukas’ „Zauberlehrling“, Camille Saint-Saëns Cellokonzert Nr. 1 und César Francks Sinfo-nie d-Moll beschließen die Konzertreihe am 16. Mai 2011. Als Solist zu hören: Der junge Cello-Shootingstar Julian Steckel. Das Dirigat übernimmt mit Mario Venzago ebenfalls ein guter Bekannter der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.
Alle Konzerte finden im Konzertsaal des Ludwigshafener Pfalzbaus statt. Beginn: 19.30 Uhr.
Informationen und Abonnements:
Abonnements sind im Abo-Büro der Staatsphilharmonie, Heinigstr. 40, 67059 Ludwigshafen, Telefon (0621) 599090 erhältlich. Weitere Informationen zu Orchester und Konzertreihe gibt es auf http://www.staatsphilharmonie.de.
(Veröffentlicht am 13.04.2010)