Festival Finale

Der musikalische Sommer wird heiß! Zusammen mit hochkarätigen Solisten und ihrem Chefdirigenten Ari Rasilainen gastiert die Staatsphilharmonie auf drei international renommierten Festivals und sorgt so für einen furiosen Ausklang der Spielzeit.
Den Auftakt bilden 14. Juni die Weilburger Schlosskonzerte. Sowohl der Solist, als auch das Programm sind ebenso vielversprechend wie außergewöhnlich. Bernd Glemser wird das erste und zweite Klavierkonzert von Johannes Brahms spielen. Diese Herausforderung verlangt dem Solisten eine enorme Konzentrationsfähigkeit und viel Kraft ab. „Beide Werke sind gigantisch und so unterschiedlich in ihrem Charakter. An einem Abend beide Konzerte von ein und demselben Solisten und Orchester präsentiert zu bekommen, ist für das Publikum mit Sicherheit eine hochinteressante Erfahrung“, verspricht Chef dirigent Ari Rasilainen. Für ihn sind die Auftritte bei den Festivals die letzten Konzerte als Chefdirigent der Staatsphilharmonie. „Wir spielen ein phantastisches Programm, ich freue mich wirklich darauf.“
Auf dem 21. Festival International de Colmar ist die Staatsphilharmonie am 2. Juli erstmalig zu Gast und darf mit gleich zwei Solisten das Eröffnungskonzert geben. Die erst 21-jährige Lise de la Salle gehört bereits zu den international gefragten Konzertpianistinnen und begeistert die Fachpresse mit ihrem einfühlsamen und technisch brillanten Spiel. Sie wird mit Franz Liszts erstem Klavierkonzert Gelegenheit haben, ihr Können eindrucksvoll zu beweisen. Mit Vladimir Spivakov konzertiert außerdem der musikalische Leiter des Festivals mit der Staatsphilharmonie. Der Geigenvirtuose spielt Karl A. Hartmanns Concerto funèbre. Umrahmt wird das Programm von Werken Richard Strauss.
Unter dem Titel I got rhythm gastiert die Staatsphilharmonie dann am 4. Juli zudem auf dem Rheingau Musik Festival. Gemeinsam mit der amerikanischen Sopranistin Nicole Cabell bringt sie unter freiem Himmel Lieder aus dem Great American Songbook von Gershwin, Bernstein, Porter und anderen zu Gehör. „Wir beenden die Spielzeit, wie wir sie in Finnland begonnen haben. Die Festivalauftritte bilden einen tollen Rahmen“, zeigt sich Rasilainen schon in Feierlaune.
(Veröffentlicht am 08.06.2009)